Putin-kritische Bücher beschlagnahmt

Russland

Putin-kritische Bücher beschlagnahmt

Die russische Polizei hat 100.000 Exemplare eines kritischen Buches der Opposition über Regierungschef Wladimir Putin beschlagnahmt. Der Lastwagen mit den Bänden "Putin. Ergebnisse. 10 Jahre" sei in St. Petersburg unter fadenscheinigen Gründen angehalten worden, hieß es auf der kremlkritischen Internetseite kasparov.ru. Die Polizei begründete die Beschlagnahme mit dem Fehlen gültiger Dokumente, wie die Agentur Interfax am Mittwoch meldete. Die Autoren - der frühere Vizeregierungschef Boris Nemzow und der Ökonom Wladimir Milow - hinterfragen in dem Buch den "Mythos Putin".

"Mythos Putin" hinterfragt
Die beiden Autoren geben wie schon in früheren ähnlichen Arbeiten Putin unter anderem die Schuld an der ausufernden Korruption sowie an der hohen Rohstoffabhängigkeit Russlands und der wachsenden sozialen Armut. "Wir wollen, dass jeder im Land weiß, wer dieser Wladimir Putin wirklich ist, und dass die Legende darüber zerstört wird, wonach bei uns alles in Ordnung ist", hatte Nemzow unlängst bei der Buchpräsentation erklärt.

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