Putschisten kaperten Kriegsschiff

Türkei

Putschisten kaperten Kriegsschiff

Nach Angaben griechischer Militärs haben regierungsfeindliche Kräfte im türkischen Marinestützpunkt Gölcük eine Fregatte gekapert. Der türkische Flottenchef sei als Geisel genommen worden.

Der türkische Präsident Erdogan rief die Bevölkerung in einer SMS auf, für Demokratie und Frieden einzustehen. Die Menschen sollten sich auf den Straßen einem "kleinen Kader" entgegenstellen.

Putschisten flüchteten nach Griechenland
Unterdessen sind in Nordgriechenland die acht Insassen eines dort gelandeten türkischen Militär-Hubschraubers festgenommen worden, wie die griechische Polizeibehörde mitteilte. Sie haben laut den Behörden um politisches Asyl angesucht.

Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu fordert die Auslieferung jener Soldaten. "Wir haben die Auslieferung der acht verräterischen, per Hubschrauber nach Griechenland geflüchteten Soldaten verlangt", schrieb er auf Twitter.

Die Soldaten waren Samstagmittag mit einem Militärhubschrauber in der griechischen Hafenstadt Alexandroupolis nahe der türkischen Grenze gelandet. Nach einem Bericht des griechischen Fernsehsenders ERT hatte der Pilot die Erlaubnis für eine Notlandung erbeten und wurde von zwei griechischen Kampffliegern bis zum Flughafen der Stadt begleitet.

Die acht Insassen wurden bei ihrer Ankunft von der Polizei festgenommen. Sie hätten sofort politisches Asyl beantragt, berichtete die griechische Zeitung "To Proto Thema" unter Berufung auf Polizeiquellen.





 

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