Rassistische Attacke auf muslimische Stewardess

Schock in USA

Rassistische Attacke auf muslimische Stewardess

In New York steht ein 57-jähriger US-Bürger vor Gericht, weil er eine muslimische Angestellte der Fluggesellschaft Delta mit Schimpftiraden überzogen und getreten und sich dabei auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump bezogen haben soll.

Der von dem Angeklagten an den Tag gelegte "Hass" habe "keinen Platz in einer zivilisierten Gesellschaft", sagte Staatsanwalt Richard Brown am Donnerstag vor Gericht.

 

Der Anklage zufolge wurde die Kopftuch tragende Angestellte von dem 57-Jährigen in der Lounge der Business Class auf dem New Yorker John F. Kennedy Flughafen attackiert. Er habe sich bei seinen Beschimpfungen direkt auf den Amtsantritt von Präsident Trump bezogen. "Jetzt ist Trump da, er wird mit euch allen kurzen Prozess machen", rief der Angreifer demnach.

Bei der Attacke soll er die Angestellte getreten haben, als sie ihn fragte, was sie ihm getan hätte. Seine Schimpftiraden bezogen sich unterschiedslos auf alle Muslime sowie auf die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Der Mann muss mit einer Strafe von bis zu vier Jahren Gefängnis rechnen.

Menschenrechtsgruppen beklagen, seit Trumps Wahlsieg im November hätten derartige Fälle drastisch zugenommen.

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