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Reaktorblock in ungarischem AKW abgeschaltet

Nach Funktionsfehler

Reaktorblock in ungarischem AKW abgeschaltet

Ein Reaktorblock des ungarischen Atomkraftwerks Paks ist am Donnerstag automatisch heruntergefahren worden. Der Grund war ein Funktionsfehler im Kontrollsystem, teilte die Nationale Atomenergiebehörde (OAH) laut Nachrichtenagentur MTI mit. Die Sicherheit des ersten Blocks sei nicht beeinträchtigt, hieß es weiter.

Ein Sprecher von Paks teilte MTI mit, dass nach Beheben des Schadens der Reaktor am Freitagvormittag wieder hochgefahren werden soll. Der Fehler betreffe die anderen drei Blöcke nicht, sagte er.

Etwa eine Woche zuvor ist laut OAH die Produktion des Blocks wegen eines Generatorfehlers um mehr als 100 MW reduziert worden.

Renovierung und Bau von zwei russischen Reaktoren geplant

Ungarn will das Kraftwerk erneuern und im Jahr 2018 mit dem Bau zweier neuer russischer Reaktoren beginnen. Im 100 km südlich von Budapest gelegenen AKW Paks gibt es bisher vier russische Reaktoren, die in den 1980er-Jahren noch zu Sowjetzeiten gebaut wurden. Sie produzieren täglich zusammen 2.000 Megawatt Strom und decken damit 40 Prozent des ungarischen Elektrizitätsbedarfs. Die zwei neuen Meiler sollen jeweils 1.200 Megawatt liefern und 2025 sowie 2026 ans Netz gehen.
 

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