Rechte verlieren in Ungarn an Boden

Jobbik stürzt ab

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Rechte verlieren in Ungarn an Boden

Im Vorfeld der Parlamentswahlen am 11. April in Ungarn kommt die rechtskonservative Oppositionspartei Fidesz-MPSZ laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Szonda Ipsos auf 62 Prozent der Stimmen. Die regierenden Sozialisten (MSZP) lägen derzeit bei 20 Prozent. Gemäß dem Ergebnis einer jüngsten Umfrage in der Tageszeitung "Nepszabadsag" (Dienstagsausgabe) konnte die Fidesz-MPSZ bei den Wahlberechtigten insgesamt drei Prozent Stimmenzuwachs verzeichnen.

Jobbik verliert zwei Prozentpunkte
Der Aufstieg der radikalen nationalistischen Partei Jobbik ist der Ipsos-Umfrage zufolge zum Stillstand gekommen. Jobbik würde demnach 13 Prozent der Stimmen erhalten, was einem Rückgang von zwei Prozent bei der Gesamtwählerschaft und vier Prozent bei "sicheren Wahlteilnehmern" entspricht.

Unter den Kleinparteien würde die Partei LMP (Lehet mas a politika - Politik kann anders sein) drei Prozent erreichen, hätte jedoch die Chance, die Fünf-Prozent-Hürde ins Parlament zu schaffen. Das oppositionelle Demokratenforum (MDF) liegt laut Umfrage bei nur einem Prozent. Die Wahlkampagnen der Parteien hätten keinen Durchbruch hinsichtlich der Wähleraktivität gebracht. Nur 53 Prozent der Wahlberechtigten hätten eine sichere Wahlteilnahme zugesagt. Diese Zahl lag vor vier Jahren bei 61 Prozent.

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