Regierung lässt Bangkok fluten

Flut-Katastrophe

Regierung lässt Bangkok fluten

Wasser marsch mitten durch die Hauptstadt: Nach wochenlangem verzweifeltem Kampf gegen das Hochwasser ist Bangkok nicht mehr vor den Fluten zu retten. „Die Hauptstadt kann nicht mehr geschützt werden“, musste Thailands Regierungschefin Yingluck Shinawatra am Donnerstag zugeben.

Sie werde die Behörden anweisen, alle Schleusen der Zwölf-Millionen-Einwohner-Metropole zu öffnen, damit das immense Hochwasser aus dem Norden des Landes schneller in Richtung Meer fließen könne. „Man kann das Wasser nicht ewig blockieren“, sagte Shinawatra weiter.

Bangkok kämpft gegen Hochwasser

Jahrhundert-Fluten
Thailand erlebt seit mehr als zwei Monaten die heftigsten Regenfälle und Überschwemmungen seit Jahrzehnten, mehr als 320 Menschen kamen ums Leben. Ganze Landstriche sind überflutet. Die Wirtschaft des Landes steht praktisch still. Da die Hauptstadt Bangkok zunächst unbedingt geschützt werden sollte, war dort durch kilometerlange Wälle aus Sandsäcken das Wasser am Abfließen in Richtung Süden und damit ins Meer gehindert worden. Jetzt heißt es: Wasser marsch.

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