Rekorddosis: Fische extrem verstrahlt

Vor Fukushima

Rekorddosis: Fische extrem verstrahlt

Die Zerstörung des japanischen Atomkraftwerks Fukushima Daiichi durch einen Tsunami 2011 belastet weiter die Umwelt. Vor Fukushima im Meer gefangene Fische weisen Rekordwerte radioaktiven Cäsiums auf. Wie der AKW-Betreiber TEPCO in einer Aussendung am Dienstag bekannt gab wurden bei zwei Grünlingen wurden 25.800 Becquerel Cäsium pro Kilogramm gemessen. Der Messwert entspricht dem 258-fachen dessen, was der Staat als unbedenklich zum Verzehr einstuft.

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Auch bei anderen Meerestieren konnte eine erhöhte Strahlenbelastung festgestellt werden. Bei Sebastes schlegelii, engen Verwandten des als Speisefisch beliebten Rotbarsches, wurden 400 Becquerel Cäsium gemessen. Die beiden nachgewiesen radioaktiven Elemente Cäsium-134 und Cäsium-137 haben eine Halbwertszeit von zwei bzw. 30 Jahren.

Die Fische wurden Anfang August in einer Entfernung bis 20 Kilometer von der Atomruine in 15 Metern Tiefe gefangen. Das Fischen vor Fukushima unterliegt wegen des Unglücks freiwilligen Beschränkungen.

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