Rund 50 Schiffe im Treibeis gefangen

Vor Stockholm

Rund 50 Schiffe im Treibeis gefangen

Über 50 Schiffe sind am Donnerstag in der nördlichen Ostsee in zusammengepresstes Treibeis geraten und saßen in den Abendstunden zum Großteil weiterhin fest. Dabei kam es nordöstlich von Stockholm zu einem glimpflich verlaufenen Zusammenstoß dreier Passagierfähren. Das Treibeis war durch den starken Wind an manchen Stellen so dick, dass sogar ein Eisbrecher manövrierunfähig wurde. Menschen kamen nicht zu Schaden.

Mehrere schwedische und finnische Eisbrecher arbeiteten am Donnerstagabend im Hochbetrieb. Die meisten Schiffe - rund zwei Dutzend erwischte es in der nördlichen Kvarken-Meerenge zwischen den Städten Umea (Schweden) und Vaasa (Finnland). Prekär war die Situation auch rund um die zu Finnland gehörenden Aland-Inseln und außerhalb mehrerer Häfen an der schwedischen Küste des Schwedischen Meerbusens. Die Reedereien Viking Line und Tallink, stellten zahlreiche Verbindungen vorübergehend ein.

Insgesamt saßen mehrere Tausend Passagiere fest - die meisten davon, rund 1.100 auf der zwischen Stockholm und Turku verkehrenden Fähre "Isabella" der Viking Line. Dieser gelang es, aus dem Eis frei zukommen. Davor war die Isabella mit ihrem Schwesterschiff Amorella und einem weiteren Schiff leicht kollidiert. Die "Isabella" musste ihre Fahrt abbrechen und kehrte nach Stockholm, die anderen beiden saßen am Abend weiter fest.

Die Situation wurde von Behörden und Fährgesellschaften für die Fahrgäste als unkritisch eingestuft. Die Reedereien boten ihren Fahrgästen gratis Essen an Bord. Nach den aktuellen Wetterprognosen wird befürchtet, dass der starke Nordwind noch bis Freitag (morgen) anhalten könnte.

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