SPD will in Opposition gehen

Nach Wahldebakel

SPD will in Opposition gehen

Die Spitze der deutschen Sozialdemokraten hat sich nach dem historischen Absturz bei der Bundestagswahl einmütig dafür ausgesprochen, in die Opposition gehen. "Das werden wir tun", sagte SPD-Vizechefin Manuela Schwesig am Sonntagabend im ZDF. Laut dpa und Focus war dies in einer Telefonschaltkonferenz unter Leitung des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz am Sonntag beschlossen worden.

Bewahrheiten sich die nach Wahlschluss veröffentlichten Prognosen über den Wahlausgang, hat die siegreiche Union von Kanzlerin Angela Merkel nur noch eine Koalitionsoption, und zwar eine Jamaika-Koalition mit Grünen und FDP, die in vielen Fragen - insbesondere in der Europapolitik - über Kreuz sind.

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