Abdeslam wollte Blutbad in Brüssel anrichten

Wie in Paris

Abdeslam wollte Blutbad in Brüssel anrichten

Die belgischen Ermittler gehen davon aus, dass der festgenommene Terrorverdächtige Salah Abdeslam gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Terrornetzwerks ein Blutbad mit Schusswaffen in Brüssel anrichten wollte. Dies berichtet am Donnerstag der flämische Sender VRT unter Berufung auf Ermittlerkreise.

Demnach habe Abdeslam gemeinsam mit dem am 15. März bei einem Polizeieinsatz im Brüsseler Stadtteil Forest getöteten Mohamed Belkaid sowie einem dritten Mann ein Schusswaffengefecht mit Kalaschnikows und Riot Guns in der belgischen Hauptstadt geplant, meldete der Sender. Die Terroristen hätten demnach ein ähnliches Szenario vorgehabt wie bei den Anschlägen von Paris vom 13. November, bei denen 130 Menschen getötet wurden.

Der vergangene Woche in Belgien festgenommene Verdächtige der Pariser Anschläge, Salah Abdeslam, hatte am Donnerstag über seinen Anwalt erklären lassen, er stemme sich nicht mehr gegen eine Auslieferung nach Frankreich. Nach den Terroranschlägen in Brüssel vom Dienstag mit mehr als 30 Toten und über 300 Verwundeten will Abdeslam "so schnell wie möglich" nach Paris ausgeliefert werden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei den Anschlägen von Paris und Brüssel um teilweise dasselbe Netzwerk handelt.

 

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