20. Juni 2012 15:55

Vereidigt 

Samaras neuer griechischer Regierungschef

Die Zusammensetzung des Kabinetts wird bis zum Abend verhandelt.

Samaras neuer griechischer Regierungschef
© Reuters

Der konservative Politiker Antonis Samaras ist neuer Ministerpräsident Griechenlands. Der Chef der konservativen Nea Dimokratia (ND) legte am Mittwoch in Athen vor Staatschef Karolos Papoulias seinen Amtseid ab. Er verfüge über die nötige parlamentarische Mehrheit, um eine beständige Regierung zu bilden, sagte Samaras.

Kabinett bis Donnerstag
Die Zusammensetzung des Kabinetts sollte am Abend oder spätestens am Donnerstagvormittag bekanntgegeben werden. Die Regierung unter Samaras wird von den Konservativen (ND), den Sozialisten (PASOK) und der kleinen Partei Demokratische Linke (Dimar) unterstützt. Sie hat insgesamt 179 Abgeordnete im 300-köpfigen Parlament.

Das traditionelle christliche Vereidigungszeremoniell im Präsidialgebäude führte der griechisch-orthodoxe Erzbischof Hieronymos II. durch. Staatspräsident Karolos Papoulias, der Samaras zuvor das Mandat zur Regierungsbildung erteilt hatte, wünschte Samaras viel Erfolg und fügte hinzu: "Die Probleme, die vor Ihnen liegen, sind viele, und sie sind sehr schwierig."

Merkel gratulierte
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem neuen griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras zur Amtsübernahme gratuliert. Merkel habe ihm für die schwierige Arbeit, die vor ihm liege, Glück und Erfolg gewünscht, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch mit. Sie hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und habe ihn zu einem Besuch nach Berlin eingeladen.
 

Eine Bestandsaufnahme nach der Wahl
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Die Rückkehr zur Drachme ist vorerst abgewendet worden.
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Überwiegend positiv berichteten die griechischen Medien über den Wahlausgang.
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Die internationalen Märkte reagierten zurückhaltend.
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Anfängliche Kursgewinne schrumpften über den Tag hinweg.
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Er, Antonis Smaras, soll die Griechen durch das EU-Sparprogramm führen.
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Sein größter Gegenspieler ist der Parteichef der linken Syriza, Alexis Tsipras.
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Deutschland gibt sich auch weiterhin hart, was Nachverhandlungen betrifft.
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Präsident Hollande möchte vor allem Wachstumsimpulse setzen, um der Euro-Krise den Kampf anzusagen.


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2 Postings
Roeserl meint am 20.06.2012 17:37:14 ANTWORTEN >
Die Griechen die €-Zone haben eigentlich nur 1 Chance!Die Griechen zahlen,vorwiegend die Reichen,auch DIE,die mit dem Geld nach Europa abgehauen sind,die Politik reduziert die Abgeordneten auf ein vernünftiges Mass,gibt neue Regeln zur Eintreibung säumiger Steuerschuldner,sprich Einziehung von Vermögenswerten durch den Staat (Yachten,Lamborhinis) und endlich für Investoren überschaubare Möglichbkeiten ohne unnötige Beamtenbürokratie,dann funktioniert der Staat.Nicht die kleinen Leute drangsalieren!

sosollssein meint am 20.06.2012 15:41:13 ANTWORTEN >
Na Gott sei Dank wissen wir wieder wo unsere Steuergelder landen .
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