24. August 2012 15:45

New York 

Schießerei vor dem Empire State Building

Zwei Menschen, darunter der Schütze, wurden am Freitag getötet.

Schießerei vor dem Empire State Building
© Twitter
Schießerei vor dem Empire State Building
© AP

Zwei Tote und neun Verletzte bei Schießerei im Herzen New Yorks: Ein vor einem Jahr entlassener Angestellter hat vor dem Empire State Building in New York einen früheren Kollegen erschossen. Der 53-jährige Schütze wurde am Tatort vor seiner ehemaligen Firma in der Fifth Avenue von der Polizei getötet. Bei dem Schusswechsel wurden außerdem neun Menschen verletzt.

Nach Angaben von New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg heißt der Täter Jeffrey Johnson. Der Polizei zufolge zielte er nach einem Streit in der Importfirma, die ihn vor einem Jahr entlassen hatte, auf seinen 41 Jahre alten Ex-Kollegen. Andere Quellen hatten von einer erschossenen Frau berichtet.

Schießerei vor Empire State Building
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Schießerei vor Empire State Building
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Schießerei vor Empire State Building
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Schießerei vor Empire State Building

Nach Angaben von Bloomberg wurden außer den beiden Todesopfern zwei Frauen und sieben Männer von Kugeln getroffen. "Es sieht nicht so aus, als würde einer von ihnen sterben", sagte Bloomberg. Er schloss nicht aus, dass die Verletzten auch von der Polizei angeschossen wurden. "Einige sind möglicherweise versehentlich getroffen worden". Die Opfer seien auf zwei Krankenhäuser in Manhattan verteilt worden.

Nach dem Schuss auf seinen Ex-Kollegen habe der Täter seine Waffe auf einen Polizisten gerichtet, sagte Bloomberg. Der Täter war nach ersten Ermittlungen der Polizei bisher nicht durch Straftaten in Erscheinung getreten. Er habe im Zuge eines Personalabbaus seinen Job bei der Importfirma Hazan Imports verloren. Nach Angaben von New Yorks Polizeichef Raymond Kelly handelt die Firma mit Damenunterwäsche.

Touristen, die sich an dem sonnigen Freitagmorgen für die Turmbesteigung vor dem Empire State Building angestellt hatten, liefen erschreckt auseinander. Augenzeugen schilderten eine Situation "wie im Wilden Westen". Laut CBS wurden einige Verletzte in der Lobby des Wolkenkratzers gefunden, andere auf der Straße.

Ein New Yorker, der in der Nähe des Empire State Buildings arbeitet, erzählte einem CNN-Reporter, dass er mindestens neun Schüsse gehört habe. "Wir sind im Büro alle aufgeschreckt", so der Mann. Danach habe er mehrere Krankenwagen gesehen.

Mehrere Straßen um das Gebäude, das sich an der 5th Avenue und der 34th Street befindet, wurden von der Polizei weiträumig abgeriegelt. Ein Augenzeuge erzählte dem Sender CNN, dass der Täter eine "große Schusswaffe" bei sich getragen habe.

Auch andere Zeugen beschrieben chaotische Szenen. "Ich saß draußen und hörte drei Schüsse und sah wie Menschen vom Empire State Building weg die Park Avenue hoch rannten", sagte eine Frau dem Sender CBS. Es seien zehn bis 15 Schüsse gefallen. Die Polizei sei gegen 9.00 Uhr (Ortszeit) am Tatort eingetroffen, berichtete CNN.

Das Empire State Building ist eines der berühmtesten Wahrzeichen New Yorks. Es ist mit jährlich etwa 3,5 Millionen Besuchern nach dem Eiffelturm in Paris das meistbesuchte Gebäude der Welt. Bei der Fertigstellung 1931 war es mit seinen 102 Stockwerken und 381 Metern auch das weltweit höchste Gebäude.

Erst vor zwei Wochen war ein Mann beim nahe gelegenen Times Square, einem anderen Touristenziel der Stadt, erschossen worden. Polizisten sprachen den Mann an, als er einen Joint rauchte. Er floh, die Beamten verfolgten ihn. Als er sich ein paar Straßenblocks weiter mit einem Küchenmesser auf einen Polizisten zu werfen drohte, wurde er von dessen Kollegen niedergestreckt und starb auf der Stelle.


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2 Postings
bei unserer polizei (GAST) meint am 24.08.2012 19:52:12 ANTWORTEN >
ist es umgekehrt, die werden von den verbrechern attackiert, angeschossen und verletzt - aber wehe, sie tun nur ihre arbeit, pflicht und wehren sich - sind sie alle gegen die schlimme, böse polizei - ich habe noch nie von einem unbescholtenen gehört, dass dieser über einen polizisten schimpft - es sind immer wieder diese personen, die etwas auf dem "kerbholz" haben..na, eh klar!
eigentlich sollten wir uns bei unseren polizisten sicher fühlen, aber das ist schnee von gestern...die werden in ihrer pflicht und arbeit so eingeschränkt, das bald sie zu opfern werden...und die verbrecher höchstens auf freien fuß angezeigt werden, wenn sie bis dahin nicht eh schon über alle berge sind...unsere polizei, hat überhaupt keine handhabe mehr, und passiert mal etwas, was ja in so einer situation leicht möglich ist - sind s i e die verbrecher...und die armen vergewaltiger, einbrecher, betrüger - bekommen eine fußfessel - that's it...
aber die regierung baut fest die jobs ab - weil es ja soviel polizeipersonal gibt...und die unsicherheit, wächst in der bevölkerung, mehr denn je....
in italien, england oder amerika, da ist der polizist noch das, was er eigentlich sein soll - nicht solche waschlappen, wie bei uns in österreich , dank unserer regierung!- bravo!
derlektor (GAST) meint am 24.08.2012 17:05:41 ANTWORTEN >
Der Täter wurde von der Polizei erschossen! Das ist das richtige Verhalten, und keiner wird dem Polizisten einen Vorwurf machen, anders als bei uns, da ist dann leider immer der Polizist der Schuldige !
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