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Schlepper warf Christen ins Meer

Weil sie beteten

Schlepper warf Christen ins Meer

In der spanischen Stadt Almeria muss sich ein muslimischer Schlepper wegen sechsfachen Mordes vor Gericht verantworten. Der gebürtige Kameruner soll auf der Überfahrt von Marokko nach Spanien sechs Christen einfach vom Boot geworfen haben. Die Flüchtlinge ertranken im Meer.

Schuld am schlechten Wetter
Auf dem Schlepperboot befanden sich rund 50 Flüchtlinge, vor allem aus Afrika. Als sich das Wetter zunehmend verschlechterte, begannen einige Christen an Bord zu beten. Der muslimische Kapitän machte die Betenden für das schlechte Wetter verantwortlich und warf sie als Strafe kurzerhand von Bord.

In Spanien muss sich der Kapitän nun verantworten. Vor Gericht sagte der Kameruner aus, dass ihm nicht bewusst war, dass die Christen ertrinken würden. Ihm ist jedenfalls keine Schuld bewusst. „Ich habe ein reines Gewissen“, so der Angeklagte.

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