Schnee-Chaos in ganz Europa

Harter Winter

Schnee-Chaos in ganz Europa

Wien. Es ist die eiskalte Luft aus Skandinavien: Seit Tagen wird sie von Norden über unser Land geschaufelt, im Gepäck Rekordschneemengen. In Wien fielen seit Ende November fast 70 Zentimeter – so viel wie seit Jahrzehnten nicht.

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Und in Lunz am See (NÖ) stapelt sich der Schnee über einen Meter hoch.

Minus 20 Grad.
Dazu die eisige Kälte. In den Wiener Außenbezirken waren heute in den frühen Morgenstunden minus 15 Grad angesagt, in den Bergen eiskalte minus 20 Grad.

Und während Millionen Österreicher sich täglich durch Schnee und Eis kämpfen, haben Experten jetzt frostige Nachrichten: Der ganze Winter wird heuer zur „arktischen Jahreszeit“.

3 Grad zu kalt.
Bisher war der Dezember laut den Experten der ZAMG bereits zu kalt. Am schlimmsten war es im Nordosten. Hier liegen die Temperaturen bis zu 3 Grad unter dem vieljährigen Mittelwert.

Nach einer kurzen Phase Ende Dezember, in der die Temperaturen dem Schnitt entsprechen, „verläuft der Jänner laut Langfristmodellen wieder zu kalt“, so Klimatologe Gerhard Hohenwarter von der ZAMG.

Weihnachtswetter.
Weiße Weihnachten sind trotz dieser Aussichten noch nicht ganz sicher. „Eines ist klar: Das Wetter wird vor dem 24. Dezember turbulent, es gibt viel Niederschlag“, so Christian Ortner von der ZAMG. Aber: „Wir wissen einfach noch nicht, ob dabei Regen oder Schnee in die Niederungen fällt.“

Eines ist laut Experten aber schon sicher: „Österreich steht ein zu kühler Hochwinter bevor.“

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