Schottland droht bereits mit Abspaltung

Nach Brexit-Schock

Schottland droht bereits mit Abspaltung

Schottland will nach Ansicht seiner führenden Politiker in der EU bleiben. Das Ergebnis bei der Brexit-Abstimmung mache "klar, dass das Volk Schottlands seine Zukunft als Teil der Europäischen Union sieht", sagte Regierungschefin Nicola Sturgeon am Freitag laut der britischen Presseagentur PA.

Im Gegensatz zum britischen Gesamtergebnis, das einen Sieg der EU-Austrittsbefürworter bringen dürfte, hatten sich die schottischen Wähler in allen Wahlkreisen mehrheitlich für einen Verbleib ausgesprochen.

Der frühere schottische Regierungschef Alex Salmond will sich mit einem Brexit ebenfalls nicht abfinden. Er will, dass Schottland in der EU bleibt, sagte er gegenüber der belgischen Zeitung "Le Soir".

Regierungschefin Sturgeon werde "wahrscheinlich am (heutigen) Freitag eine Sitzung einberufen, das Parlament könnte am Sonntag tagen, und sie wird ein Verhandlungsmandat fordern, um die Position Schottlands im gemeinsamen europäischen Markt sicherzustellen".

Was die technische und juristische Seite betreffe, damit Schottland ein neues EU-Mitglied werden könnte, zeigte sich der frühere Regierungschef beruhigt: "Die EU hat immer technische Lösungen gefunden."

 

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