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Terror in Hurghada: 2 Österreicher verletzt

Bei einem Terrorangriff auf ein Touristenhotel in dem ägyptischen Badeort Hurghada haben Bewaffnete mindestens drei Urlauber mit Messern verletzt. Zwei der Opfer sind Österreicher, wie das Außenministerium in Wien bestätigte.

Es handelt sich demnach um ein Ehepaar. Der Mann sei leicht verletzt, seine Frau entgegen ersten Meldungen doch nicht schwer.  Die Frau steht unter Schock, hat aber nur eine Schnittwunde am Rücken erlitten.

Ihr Mann ist bereits wieder aus ärztlicher Behandlung entlassen worden, wie eine Mitarbeiterin der österreichischen Botschaft in Kairo in einem Telefonat mit der Frau erfahren hatte. Am Samstag wird ein Team der Botschaft nach Hurghada reisen, um sich dort sowohl um die beiden Verletzten als auch um etwaige andere österreichische Touristen zu kümmer, so etwa bei der Ausreise.

Das dritte Opfer stammt aus Schweden. Zuvor hatte das ägyptische Gesundheitsministerium verlauten lassen, die Verletzten seien in einem "stabilen Zustand".

Angreifer getötet
Dem Innenministerium zufolge wurde ein Angreifer, ein 21 Jahre alter Student, von Sicherheitskräften getötet und der zweite schwer verletzt. Demnach griffen die Terroristen das Hotel "Bella Vista" Roten Meer über ein an einer Straße gelegenes Restaurant an und attackierten die Touristen mit Messern.

Augenzeugen berichteten, die Angreifer seien vom Meer aus gekommen und in das Restaurant eingedrungen, wo die Urlauber gerade beim Abendessen waren. Einer von ihnen habe einen Touristen in seine Gewalt bringen können und versucht, ihn zu töten. Sicherheitskräfte konnten die beiden Terroristen demnach stoppen.

In Ägypten kommt es seit Monaten regelmäßig zu Terroranschlägen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu zahlreichen Angriffen bekannt. Hurghada liegt am Westufer des Roten Meeres.

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