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Schwangeres Mädchen lebendig verbrannt

Afghanistan

Schwangeres Mädchen lebendig verbrannt

Grausame Blutrache in Afghanistan: In der Provinz Ghor wurde ein 14-jähriges Mädchen gefoltert und bei lebendigem Leib verbrannt. Grund sei Rache für ein Vergehen ihres Vaters gewesen, berichtet der Nachrichtensender Tolo News.
 

Mädchen als "Opfer"


Der Mann soll seine Tochter daraufhin als ein "Baad"-Opfer an die Familie seiner Braut ausgeliefert haben. Baad ist ein traditionelles Mittel zur Konfliktlösung zwischen Familien. Mädchen werden im Tausch für Frieden in die jeweils andere Familie gegeben. Der Vater soll ohne Erlaubnis der anderen Familie eine Cousine des späteren Ehemanns des Mädchens geheiratet haben.

Die 14-Jährige erlitt Verbrennungen dritten Grades und erlag am Samstag ihren schweren Verletzungen. "Während sie verbrannt wurde, erlitt sie eine Fehlgeburt", sagte die Aktivistin Baqi Samandar dem Sender Tolo News. "Wir sind Zeugen von zwei Morden und zwei Verbrechen."

Der Ehemann des Mädchens ist auf der Flucht. Die Schwiegereltern des Mädchens sind in Haft. Das Mädchen soll seit ihrer Heirat im Haus ihres Ehemannes wiederholt misshandelt worden sein.

 

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