Schweizer Armee-Skandal im Kosovo

Saufen & Puffbesuch

© EPA

Schweizer Armee-Skandal im Kosovo

Nach einem "Weltwoche"-Bericht über angebliche Saufgelage, Bordellbesuche und Schlägereien im 21. Kontingent der SWISSCOY im Kosovo handelt der Schweizer Verteidigungsminister Ueli Maurer. Er lässt den Dienstbetrieb der SWISSCOY im Kosovo und in Bosnien überprüfen.

Bericht erwartet
Wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mitteilte, hat Bundesrat Maurer die Armeeführung am Mittwoch beauftragt, ihm bis Ende des Monats Bericht zu erstatten. Der VBS-Chef verlange Auskunft über den Dienstbetrieb in der Armee bei Auslandeinsätzen, namentlich im Kosovo und in Bosnien.

Maurer wolle sich nach dem Medienbericht über disziplinarische Missstände im 21. Kontingent der SWISSCOY im Kosovo ein umfassendes Bild machen.

Desolate Zustände
In der neusten Ausgabe der "Weltwoche" berichten Personen aus dem Führungskreis des Schweizer Kommandanten von desolaten Zuständen in der SWISSCOY 21. Führungslosigkeit, Chaos, Alkoholexzesse und Prostitution seien an der Tagesordnung. Den Schweizer Soldaten fehle es im Kosovo schlicht an sinnvollen Aufgaben.

Vom kommenden Sonntag bis Dienstag wird eine Delegation aus Vertretern der Sicherheitspolitischen Kommissionen (SIK) von National- und Ständerat den Kosovo besuchen. Im Mittelpunkt des seit längerem geplanten Besuchs stehen die Aufgaben und der Einsatz der SWISSCOY.

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