Schwimmverbot nach Hai-Attacken

Ägypten

© EPA

Schwimmverbot nach Hai-Attacken

Das Schwimmen und Tauchen in geschützten Gebieten wie den Nationalparks Ras Mohammed und Nabq bleibe aber erlaubt, teilte der ägyptische Tourismusminister Mohamed Zoheir Garranah am Dienstag in Frankfurt mit.

Am Wochenende hatte ein Hai eine Touristin aus Deutschland getötet - nur wenige Meter vom Strand entfernt. Zuvor waren andere Urlauber von einem Hai verletzt worden.

Hai-Experten untersuchen Angriffe
Alles deute darauf hin, dass der Angreifer ein Hochsee-Weissflossenhai war. Diese Art finde man sehr selten in der Nähe von Badeorten, erklärte Richard Peirce, Präsident des britischen Shark Trust, laut Mitteilung des ägyptischen Generalkonsulats.

Hai-Experten und Meeresbiologen aus den USA und Australien sollen nun untersuchen, wie es zu den Angriffen kommen konnte. Möglicherweise lockte illegales Fischen die Tiere in die Nähe des Strandes.
 

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