Sechs Tote bei Flugzeugabsturz in Mazedonien

Unglück mit Kleinflugzeug

Sechs Tote bei Flugzeugabsturz in Mazedonien

Beim Absturz eines in Deutschland registrierten Kleinflugzeugs vom Typ Piper in Mazedonien sind am Dienstagabend sechs Italiener ums Leben gekommen. Möglicherweise sei das Unglück auf starken Regen und heftige Winde zurückzuführen, berichteten die Medien in Skopje unter Berufung auf die Behörden.

Die im norditalienischen Treviso gestartete Maschine sei in der Nähe der Stadt Veles im Zentrum des Balkanstaates aufgeschlagen und in Flammen aufgegangen, hieß es in einer ersten Erklärung des Innenministeriums am Mittwoch in Skopje. Die Maschine sei auf dem Weg in die Kosovo-Hauptstadt Pristina gewesen und habe auf dem Flughafen der mazedonischen Hauptstadt zuvor tanken wollen.

Die Piper war mit drei anderen Kleinflugzeugen vom privaten Flugclub Treviso losgeflogen. Auch die verunglückte Maschine habe an Feiern in einem Aeroclub im Kosovo teilnehmen wollen, hieß es aus dem italienischen Club. Unter den Toten seien auch der Präsident und der Vizepräsident des Vereins. Zwei der Opfer sollen aus dem Kosovo stammen, aber italienische Pässe besitzen. Da das Flugzeug in unwegsamem Gelände verunglückt war, dauerten die Bergungsarbeiten am Mittwochnachmittag noch an.

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