Serben-Hooligan sitzt im Frauenknast

Männergefängnis überfüllt

© EPA

Serben-Hooligan sitzt im Frauenknast

Der Hooligan-Anführer Ivan Bogdanov, der die Ausschreitungen in Genua am Rande des EM-Qualifikationsmatches Italien gegen Serbien am Dienstagabend organisiert haben soll, hat sich am Donnerstag bei den Italienern für die Krawalle entschuldigt. "Ich entschuldige mich bei Italien und bei den Italienern. Wir wollten nicht der Stadt Probleme machen. Italien ist ein Land, das mir sehr gefällt", sagte der 29-Jährige nach Angaben seines Rechtsanwalts.

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Serben-Hooligan sitzt hinter Gittern

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Hooligan-Anführer Ivan Bogdanov drohen bis zu vier Jahre Haft.

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Er soll die Krawalle beim EM-Qualifikationsmatch Dienstagabend in Genua organisiert haben.

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Zahlreiche Verstöße gegen das italienische Gesetz werden ihm vorgeworfen.

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Donnerstags entschuldigte er sich bei den Italienern...

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Derzeit sitzt er im Frauengefängnis von Genua...

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...da der Männerknast überfüllt ist.

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Hooligan sitzt im Frauenknast
Der Anhänger des Belgrader Fußballvereins Roter Stern erklärte, er hätte nicht mit dem Abbruch der Partie gerechnet. Es sei nicht seine Absicht gewesen, politische Probleme zwischen seinem Land und Italien zu verursachen. Dem arbeitslosen Nationalisten, dem Verwüstungen, Gewalt gegen die Polizei und Verstöße gegen die öffentlichen Sicherheitsgesetze vorgeworfen werden, drohen bis zu vier Jahre Haft. Derzeit sitzt er im Frauengefängnis von Genua. Das Männergefängnis war überfüllt.

Außerdem befinden sich noch sieben weitere serbische Randalierer in Genua in Untersuchungshaft. Bereits am Mittwoch waren zwei Serben wegen der Vorfälle zu einem Jahr bzw. drei Monaten Haft verurteilt worden.

Kommunikationsprobleme
Der italienische Fußballverband (FIGC) hat der UEFA inzwischen die Videoaufnahmen der Ausschreitungen im Genueser Marassi-Stadion gesendet. "Offenkundig hat es Informationsprobleme zwischen dem serbischen Fußballverband und der Polizei gegeben. Wir müssen eine einheitliche Vorgehensweise fördern, wenn es um Informationsaustausch über Hooligans geht", betonte der italienische Verbandspräsident Gianfranco Abete.

Der serbische Innenminister Ivica Dcic berichtete inzwischen, dass 529 serbische Fans über die kroatische und ungarische Grenze in ihre Heimat zurückgekehrt seien. Bei 169 Personen wurden Gesetzesverstöße festgestellt, 19 Fans wurden festgenommen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA.

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