Sex-Lehrerin muss ins Gefängnis

Affäre mit Schüler

Sex-Lehrerin muss ins Gefängnis

Über sechs Monate lang schlief die 25-jährige Mary Beth Haglin fast täglich mit ihrem 17-jährigen Highschool-Schüler. Vor Gericht erklärte die junge Frau jedoch, dass sie nicht die Täterin sei: "Ich bin das wahre Opfer", so Haglin.

Die 25-Jährige gab an, von dem Schüler verführt worden zu sein. Doch Richter Kevin McKeever wollte ihr nicht glauben - er hatte Haglin schon im Dezember wegen sexueller Ausbeutung des Teenagers verurteilt. Nun wurde das Strafmaß bekannt: 360 Tage sollte die Sex-Lehrerin in den Knast, Absitzen müsse sie laut einem Bericht von "Mirror" jedoch nur 90.

So entstand die Affäre

Laut der Lokalzeitung "The Gazette" war Haglin im Jahr 2015 als die Affäre begann noch Referendarin an der Washington High School. Sie habe ihren Schüler im Frühjahr kennen gelernt, im Herbst desselben Jahres habe sie schließlich den Job als Aushilfs-Lehrerin angenommen.

Nach Liebesbriefen, Text-Nachrichten und eindeutigen Fotos begann die Affäre, die sie nun in den Knast bringen sollte. Im Oktober schliefen die beiden das erste Mal miteinander, daraufhin sollen sie "fast täglich" Sex gehabt haben. In einem Interview mit der Zeitung sagte Haglin, dass sie "in seinem Auto, in meinem Auto, im Haus seiner Mutter und seines Vaters" miteinander geschlafen hätten.

Erpressung?

Im Juni 2016 flog die Affäre schließlich auf, Haglin wurde von der Schule geschmissen. Die Lehrerin erklärte, dass sie die Beziehung schon zuvor beenden wollen habe, doch der 17-Jährige habe sie erpresst. Im Juli stellte sich die 25-Jährige schließlich der Polizei. Nach ihrem Rauswurf verdiente sich Haglin ihr Geld als Stripperin.

"Ich fiel auf seine Art herein", sagte Haglin. Der Teenie habe sie mit seiner Intelligenz und seinen Schmeicheleien umgarnt. Dies sagte die Lehrerin in einem Interview mit dem US-Fernseh-Psychologen Dr. Phil.

Interviews wurden zum Verhängnis

Vorerst wurde Haglins Fall von den Behörden nur wegen der Beziehung zu dem 17-Jährigen untersucht. Doch Interviews wie jenes mit dem US-Fernseh-Psychologen wurden der 25-Jährigen schließlich zum Verhängnis: Wegen ihrer Aussagen wurde später wegen sexueller Ausbeutung eines Jugendlichen ermittelt.

Neben 90 Tagen Gefängnis wurde die Ex-Lehrerin zu zwei Jahren Bewährung verurteilt. Darüber hinaus wird sie für zehn Jahre in der Kartei für Sexualstraftäter geführt. Vor Gericht entschuldigte sich Haglin bei dem Schüler: "Ich bin vielschichtiger als diese Momentaufnahme meines Fehlverhaltens", erklärte sie. Sie habe nie gewollt, dass etwas Derartiges passiere.

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