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So gedenken US-Biker den Terror-Opfern

Nach Paris-Anschlägen

So gedenken US-Biker den Terror-Opfern

Die Solidarität für die Opfer der brutalen Terroranschläge von Paris nimmt kein Ende. Jetzt folgten mehr als 1000 Harley-Davidson-Fahrer einem spontanen Facebook-Aufruf zu einer Motorrad-Sternfahrt nach Paris. Allerdings nicht Frankreichs Hauptstadt, sondern Paris im US-Bundesstaat Texas.

Paris in Texas
Der Ort hat 26.000 Einwohner und liegt in etwa zwei Stunden entfernt von der Metropole Dallas. Einige Biker nahmen eine lange Tour auf sich, um an der Gedenkfahrt teilzunehmen. Einige kamen sogar bis aus dem entfernten Tulsa (US-Bundesstaat Oklahoma). Von dort aus knatterte eine 400-köpfige Gruppe 320 Kilometer bis in die Kleinstadt.

„Wir fuhren bei minus drei Grad los. Wir waren Betroffene bei den Anschlägen in Oklahoma von 1995. Da müssen wir unsere Anteilnahme auch jetzt zeigen, wo so etwas Schreckliches in Frankreich passiert ist“, erzählte ein Biker namens Boomer.

Solidarität von Autofahrern
Während die Biker in Zweierreihen auf der Straße fuhren, hielten sogar Autos auf der Gegenseite, hupten und zeigten das Victory-Zeichen. Nach ein paar Stunden war das Ziel erreicht. Dort steht ein 22 Meter hoher Stahlturm. Eine Nachbildung des Pariser Eiffel-Turms aufgehübscht im Texas-Style mit einem riesigen Cowboyhut auf der Spitze.

Arjumand Hashmi, Bürgermeister des texanischen Paris, versagte bei seiner kurzen Rede die Stimme. „Die ganze Welt muss wissen, dass wir in Amerika an der Seite der Franzosen stehen.“

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