So offen spricht dieser Pädophile über seine Neigungen

Schonungslos

So offen spricht dieser Pädophile über seine Neigungen

Es ist ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Offen über Pädophilie zu sprechen, macht einen für die meisten sofort zum Kinderschänder und Aussätzigen. In der Anonymität des World Wide Web fasste jetzt aber ein Reddit-User seinen Mut zusammen und schrieb schonungslos über seine pädophilen Neigungen. „Ich bin Pädophiler. 22 Jahre alt. Student. Für mich steht außer Frage, dass ich niemals meine Neigung werde ausleben können. Bei Interesse beantworte ich gerne noch zwischendurch mal ein paar Fragen“, heißt es dort.

Er erklärt, dass er bereits mit 16 Jahren erkannt hatte, dass er diese Neigungen hätte. In Therapie befinde er sich derzeit nicht. „Er könne sich noch nicht überwinden, schreibt er. Er glaubt seine Pädophilie durch Willensstärke im Griff zu haben, obwohl er weiß, dass dies den medizinischen Erkenntnissen widerspricht.

Innerer Konflikt

Seinen Entwicklungsprozess beschreibt der Student so: „Es begleitet mich bereits etwa mein halbes Leben lang und noch vor wenigen Jahren dachte ich die einzige Möglichkeit Kinder vor mir zu schützen sei der Freitod. Ich hatte Angst davor, mit meinem kleinen Bruder alleine zu sein. Ich war mir sicher eines Tages die Grenze zu überschreiten und einem Kind Leid anzutun. Ich bin nicht naiv. Ich bin nicht leichtsinnig. Ich habe einen ziemlich langen Weg hinter mir und habe lange gezweifelt. Habe mich verachtet und vor mir selbst gefürchtet. Zu was ich im Stande sein könnte. Nicht, weil ich jemals auch nur entfernt im Begriff war, Grenzen zu überschreiten, sondern weil es mir von der Gesellschaft so eingetrichtert wurde: Pädophile sind Monster. Irgendwann habe ich dieses Mantra geglaubt. Jetzt glaube ich es nicht mehr. Ich kenne mich besser als irgendwer sonst. Ich werde niemals einen Jungen unsittlich anfassen.“

Ein User hackt nach und erfährt unbequeme Details. „Ich vermeide Jungs hinterher zu schauen. Aber ich schaue schon mal in der Ubahn oder wenn mir wer entgegen kommt. Ich fühle mich nicht schlecht dabei und schade ja auch niemandem“, schreibt der Pädophile.

Therapier-, aber nicht heilbar

Seine Offenheit kommt bei einigen Nutzern gut an. Sie finden es interessant, so offen über dieses Tabuthema zu sprechen. Auch für den pädophilen User wird es sicher eine Art Befreiungsschlag sein. Seiner Familie konnte er von seiner Neigung noch nicht erzählen. Er hätte zu viel Angst davor, sagt er.

Pädophilie wird als behandelbare Verhaltensstörung angesehen. Sie ist therapier-, aber nicht heilbar. Die nötigen Maßnahmen können die Neigungen lediglich kontrollierbar machen, aber verschwinden werden sie nicht.

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