Spionage: China verurteilt US-Geologen

Daten gekauft

Spionage: China verurteilt US-Geologen

Die US-Regierung hat China aufgefordert, einen zu acht Jahren Haft verurteilten amerikanischen Geologen freizulassen. Ein Gericht in Peking hatte den 44-jährigen Xue Feng am Montag der "versuchten Aneignung und des versuchten Handels mit Staatsgeheimnissen" schuldig gesprochen und ihn ins Gefängnis geschickt. Er muss eine Haftstrafe von acht Jahren verbüßen.

USA fordern Freilassung
Xue war in China für eine amerikanische Energie-Beraterfirma tätig und hatte Unterlagen über die chinesische Ölindustrie gekauft. Laut dem Urteil waren diese Informationen geheim. Nach Angaben der in den USA ansässigen Rechtsorganisation allerdings wurden sie erst nach der Festnahme des Amerikaners als Staatsgeheimnis eingestuft. Xue und seine Firma seien beim Kauf davon ausgegangen, dass es sich um kommerziell zugängliche Daten handele.

Das Urteil gegen den Amerikaner sei beunruhigend, sagte Mark Toner, ein US-Außenamtssprecher. "Wir rufen China dazu auf, Dr. Xue aus humanitären Gründen freizulassen und ihn unverzüglich in die USA zurückzuschicken."

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