Die Welt weint um

Staatstrauer in Südafrika

Die Welt weint um "ihren" Madiba

Mitreißender Auftakt der einwöchigen Staatstrauer im Heimatland „Madibas“: In Südafrika strömten am Sonntag Millionen Menschen in Kirchen, Moscheen, Tempel und Synagogen, um für ihren am vergangenen Donnerstag verstorbenen Nationalhelden Nelson Mandela zu beten. „Bewahrt seine Ideale und Werte!“, rief Präsident Jacob Zuma seine Landsleute bei einem Gottesdienst in Johannesburg auf.

Eine Woche lang offizielle Trauerfeierlichkeiten
Die offizielle Trauerfeier für den ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas soll am Dienstag im Fußballstadion von Soweto bei Johannesburg stattfinden, mit dabei: US-Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle sowie Obamas Vorgänger George W. Bush und Bill Clinton. Auch UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und Frankreichs Präsident Hollande werden nach Südafrika reisen. Aus London kommen Prinz Charles und Premier David Cameron.

Vertretung
Papst Franziskus lässt sich durch einen Kardinal vertreten. Auch Bundespräsident Heinz Fischer wird – im Gegensatz zu seinem deutschem Amtskollegen Joachim Gauck – nicht zu den Trauerfeiern kommen (siehe links).

Am Mittwoch beginnt eine dreitägige Trauerprozession, am Sonntag wird Mandela dann in Qunu, seinem kleinen Heimatdorf, beigesetzt.

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