Stadt verordnet Schweinefleisch-Pflicht

Trotz vieler Flüchtlinge

© Getty

Stadt verordnet Schweinefleisch-Pflicht

Die Flüchtlingskrise hält Europa in Atem. Viele Länder fühlen sich von der großen Anzahl von Migranten überfordert, die Angst in der Bevölkerung nimmt zu. Auch im liberalen Dänemark wird der Ton gegenüber Flüchtlingen nun rauer.

Die kleine dänische Hafenstadt Randers sorgt nun mit einer speziellen Maßnahme für Aufregung. Der Stadtrat verpflichtete alle öffentlichen Einrichtungen dazu, Schweinefleisch zu servieren und richtet sich damit gegen muslimische Flüchtlinge. Mit der umstrittenen Maßnahme will man offiziell der dänischen Esskultur ihren angestammten Platz einzuräumen.

An Schulen und Kindergärten
Dänisches Essen soll zukünftig wieder ein „zentraler Bestandteil des Angebots“ in Kindergärten und Schulen werden.  Es soll aber niemand gezwungen werden „im Widerspruch und gegen seine Überzeugungen oder Religion“ zu essen.

Die Verordnung, die von der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei (DF) getragen wurde, sorgt mittlerweile international für Schlagzeilen. Zahlreiche Menschen und Politiker distanzierten sich davon. Generell ist nun eine Debatte entflammt, inwieweit sich die Politik überhaupt einmischen darf.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 8

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.