Sogar sein Todestag zeigt, was für ein Genie er war

Stephen Hawking

Sogar sein Todestag zeigt, was für ein Genie er war

Es war für viele ein Schock. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Physik-Genie Stephen Hawking friedlich in seinem Zuhause in Cambridge gestorben war.

Wie bahnbrechend seine Arbeiten für die Welt waren, war hinlänglich bekannt. Aber auch sein Todestag zeigt, was für ein Genie er war. Denn der 14. März ist internationaler Pi-Tag. Und das war noch nicht alles. Denn der 14. März ist auch der Geburtstag von Albert Einstein. Selbst sein Todestag würdigt das Genie dieses Mannes noch einmal. 

Hawking: Physiker und "Simpsons"-Fan

Dass Hawking niemals die gängigen Klischees eines Wissenschaftlers, der nur in seiner eigenen Welt lebt, bedient hat, ist offensichtlich. Denn der Physiker und Mathematiker hatte auch eine Liebe zur Popkultur. Ob als Zeichentrick-Figur oder im Weltall: In zahlreichen Filmen und Serien spielte er mit oder war selbst Thema.
  • RAUMSCHIFF ENTERPRISE (1993): Stephen Hawking spielt an Bord des Raumschiffs Enterprise mit Albert Einstein, Isaac Newton und Enterprise-Offizier Data Poker. Dabei macht sich Hawking über Naturforscher Newton lustig, der meint, die Physik erfunden zu haben. Es sind Auftritte wie diese, die Hawking zum Nerd-Liebling gemacht haben. Die Idee zu seinem Auftritt kam von ihm selbst.
  • THE BIG BANG THEORY (2012): Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis Hawking auch in der Serie "The Big Bang Theory" einen Gastauftritt bekam. Schließlich ist der Wissenschafter in den Geschichten rund um die WG von zwei jungen Physikern einer der Helden der Hauptfiguren. Deshalb fällt Physiker Sheldon, der in der Szene auf Hawking trifft, auch prompt in Ohnmacht, als dieser ihn auf einen Rechenfehler aufmerksam macht.
  • DIE ENTDECKUNG DER UNENDLICHKEIT (2014): Kein Film mit Hawking, dafür aber einer über ihn: "Die Entdeckung der Unendlichkeit" erzählt von Hawkings Ehe mit seiner Ex-Frau Jane Wilde und von seiner fortschreitenden ALS-Erkrankung. Hauptdarsteller Eddie Redmayne verkörpert den Astrophysiker so überzeugend, dass er dafür 2015 den Oscar als bester Hauptdarsteller bekam. "Gut gemacht Eddie, ich bin sehr stolz auf dich", schrieb Hawking nach der Verleihung auf Facebook.
  • SIMPSONS (1999): Hawking als gelbes Männchen in einer Zeichentrick-Welt? Auch das ist möglich, schließlich war der Astrophysiker bekennender Fan der "Simpsons". In der ARD-Sendung "Beckmann" erklärte er, dass die Serie "das Beste im amerikanischen Fernsehen" sei. Deshalb tauchte er auch gleich mehrfach dort auf und synchronisierte sich anschließend auch selbst.
  • JAMES BOND: Was seine Präsenz in Film und Fernsehen angeht, hatte Hawking einiges erreicht. Dennoch blieb ihm ein Wunsch unerfüllt: Die Rolle des Bösewichts bei James Bond. Das sei stets seine Traumrolle gewesen, sagte der damals 72-Jährige im Jänner 2015 in einem Interview mit dem britischen Magazin "Wired". Hawking erklärte: "Ich denke, der Rollstuhl und die Computerstimme würden gut dazu passen."
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