Streit entzweit die Pussy Riots

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Streit entzweit die Pussy Riots

Die inhaftierte russische Punk-Sängerin Nadeschda Tolokonnikowa von der Band Pussy Riot hat sich von ihrem Partner Pjotr Wersilow distanziert, der häufig als Sprecher der Band im Rampenlicht stand. Wersilow sei "kein Vertreter der Gruppe Pussy Riot", heißt es in einem am Freitag bekannt gewordenen, handschriftlichen Brief der 22-jährigen, den sie im Gefängnis aufsetzte. Der auf den 11. Oktober datierte Brief ist auch von der zusammen mit Tolokonnikowa zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilten Band-Kollegin Maria Alechina unterzeichnet.

Der Bruch der Sängerinnen mit Wersilow gibt Rätsel auf. Die bislang ebenfalls inhaftierte Pussy-Riot-Sängerin Jekaterina Samuzewitsch, die am Mittwoch aus der Haft entlassen wurde, reagierte mit "Erstaunen". Auf ihren gemeinsamen Fahrten zum Gericht sei von Wersilow nie die Rede gewesen, sagte Samuzewitsch. Sie hatte den russischen Behörden vorgeworfen, sie wollten in der Gruppe Zwietracht säen.

In dem Schreiben wird Wersilow zur Last gelegt, er habe im Namen der Band Journalisten empfangen und Erklärungen abgegeben, wozu er nicht berechtigt gewesen sei. Wersilow und Tolokonnikowa haben zusammen eine vierjährige Tochter. Der 25-jährige Wersilow, der fließend englisch spricht, hatte in Dutzenden Interviews die politische Bedeutung der Protestaktionen von Pussy Riot hervorgehoben.

Die Band-Mitglieder wurden wegen Rowdytums aus religiösem Hass verurteilt, weil sie im Februar in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale gegen den damaligen Ministerpräsidenten Wladimir Putin mit einem "Punkgebet" protestiert hatten.

Diashow Pussy Riot: Berufung vor Gericht
Berufungsverhandlung gegen Pussy-Riot-Band

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Die Frauen waren nach einem Punkgebet gegen Präsident Wladimir Putin in einer Kirche zu je zwei Jahren Straflager verurteilt worden.

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