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Vier Tote bei Unruhen in Neukaledonien

Streit um höhere Flugpreise

Vier Tote bei Unruhen in Neukaledonien

Bei einem gewaltsamen Streit um Preiserhöhungen bei Tickets der staatlichen Fluggesellschaft sind im französischen Überseegebiet Neukaledonien vier Menschen getötet und 23 weitere verletzt worden. Der Vorfall habe sich am Samstag auf der Pazifik-Insel Mare ereignet, sagte der für dieses Gebiet zuständige Hochkommissar der französischen Republik, Albert Dupuy. Einige der Verletzten schwebten in Lebensgefahr. Es sei ein "Albtraum-Tag" auf der 6.000-Einwohner-Insel gewesen.

Rettungsplan für Fluglinie Aircal
Für die chronisch defizitäre Fluggesellschaft Aircal war vor kurzem ein Rettungsplan aufgestellt worden. Wegen der neuen Tarife hielten aufgebrachte Kunden seit dem 22. Juli den Flughafen von Mare besetzt. Vorläufigen Angaben zufolge zogen am Samstag Bewohner des Bezirks Ghuama los, um die Besetzung des Airports zu beenden. Dem Bezirk Ghuama steht Aircal-Chef Nidoish Naisseline vor.

Bewaffnete Ausschreitungen
Beide Lager gingen bewaffnet aufeinander los. Bei den vier Todesopfern handelte es sich laut Dupuy um Bewohner von Ghuama, die erschossen wurden. Das Haus eines Sympathisanten der Flughafenbesetzer sei niedergebrannt und mehrere Geschäfte seien verwüstet worden.

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