Stromausfall als Folge des Terroranschlags

Türkei

Stromausfall als Folge des Terroranschlags

Bei der Suche nach der Ursache für den größten Stromausfall in der Türkei seit Jahren schließt die Regierung sogar einen Anschlag nicht aus. Nach einer Angabe des Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu habe das Energieministerium schon einen Krisenstab gebildet.

Video zum Thema Türkei: mehrere Stunden ohne Strom

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Cyber-Attacke nicht ausgeschlossen
Davutoglu und der türkische Energieminister wollen alle Möglichkeiten  überprüfen und schließen sogar eine Cyber-Attacke nicht aus.

Große Teile der Türkei lahmgelegt
Der Stromausfall legte gegen 10.30 Uhr (09.30 Uhr MEZ) große Teile der Türkei lahm. In der 15-Millionen-Metropole Istanbul kam der U-Bahn- und Straßenbahnverkehr zum Erliegen, Reisende saßen in den Waggons fest. Auch Verkehrsampeln funktionierten nicht mehr.

Fast 30 Städte betroffen
Auch in der Hauptstadt Ankara sowie in mehreren Dutzend anderen Provinzen gab es keinen Strom mehr. Dem Bericht nach, waren insgesamt fast 30 Städte betroffen. In einigen Fabriken musste sogar die Produktion eingestellt werden, in Ankara wurden Gerichtsverhandlungen unterbrochen.

Aufatmen erst nach 1, 5 Stunden
Nach etwa eineinhalb Stunden meldete der türkische Netzbetreiber TEIAS, in jeweils 15 Prozent von Istanbul und Ankara sei die Stromversorgung wiederhergestellt worden. Weite Teile des Landes mussten jedoch weiter ohne Strom auskommen. In Kommentaren im Internet hieß es, es handle sich um den größten Stromausfall seit dem schweren Erdbeben von 1999.

VIDEO: Stromausfall legt alles lahm

Video zum Thema Stromausfall legt alles lahm

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