Stromausfall legte Armenien zeitweise lahm

Ex-Sowjetrepublik

Stromausfall legte Armenien zeitweise lahm

Eine defekte Stromleitung aus dem Iran hat in der benachbarten Ex-Sowjetrepublik Armenien zu einem fast kompletten Energieausfall geführt. In der Hauptstadt Eriwan seien Fahrgäste von Rettungskräften aus der Metro herausgeführt worden, nachdem die U-Bahn in den Tunnels stehengeblieben war. Das berichteten am Samstag Medien in der Südkaukasusrepublik.

Am späten Nachmittag sei der Strom landesweit wieder zu 70 Prozent geflossen, hieß es. Das Land mit rund drei Millionen Einwohnern versorgt sich normalerweise mit seinem Atomkraftwerk Mezamor bei Eriwan selbst. Die dortigen Reaktoren sind derzeit wegen Wartungsarbeiten nicht am Stromnetz angeschlossen.

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