Sonderthema:
Student bekommt auf Arbeit drei verschiedene Noten

Peinliche Panne

Student bekommt auf Arbeit drei verschiedene Noten

Kurioser Fall auf der Uni Freiburg: Ein Jus-Student reichte seine Hausarbeit zwei Mal am Lehrstuhl ein. Einmal verschickte er sie per Post, einmal gab er sie persönlich ab, wobei er sogar darauf hinwies, dass er sie auch auf dem Postweg versendet hat. Dennoch erhielt der Student unterschiedliche Noten, die Arbeit wurde laut der Freiburger Nachrichtenseite "Fudder" dreimal beurteilt.

So erhielt er für eine Version fünf von 18 Punkten, das andere Exemplar wurde mit neun Punkten bewertet. Zu der Panne kam es laut FOCUS Online, weil die Arbeiten von Rechtsanwälten korrigiert werden, die pro beurteilter Arbeit entlohnt werden.

"Nicht mehr alle Tassen im Schrank"

"Mein Fall steht doch für sich. Wer da noch das System als fair einstuft, hat nicht mehr alle Tassen im Schrank", kritisierte der Student das System gegenüber "Fudder". Schließlich wurde die Arbeit noch ein drittes Mal mit acht Punkten bewertet, damit sei er nun zumindest zufrieden. Zur Erklärung: Auf der juristischen Punkteskala von 0 bis 18 besteht man mit vier Punkten, ab neun Punkten gilt ein Abschluss als Prädikatsexamen. Mehr als 15 Punkte zu erreichen, gilt als unmöglich.

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