Studentin (18) an Checkpoint erschossen

Westjordanland

Studentin (18) an Checkpoint erschossen

Bei einem Zwischenfall an einem Checkpoint im Westjordanland hat am Dienstag ein israelischer Soldat die 18-jährige Studentin Hadeel al-Hashlamon erschossen. Die Frau habe versucht, einen Soldaten mit einem Messer zu erstechen. Das Foto eines Soldaten, der auf die verhüllte Frau zielte, ging um die Welt.

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Die palästinensische Studentin wurde in ein Spital gebracht, überlebte aber nicht. Sie wurde Medienberichten zufolge von zehn Projektilen getroffen. Ein Augenzeuge sagte unterdessen der New York Times, dass der Zwischenfall tatsächlich nicht so geschehen sei, wie es die israelische Armee berichtete.

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Vorwürfe gegen Armee
Die Studentin wollte laut dem Zeugen den Soldaten den Inhalt ihrer Tasche zeigen. Sie verstand kein Hebräisch und konnte den Anweisungen nicht folgen. Als ein Soldat einen Warnschuss abgab und sie aufforderte, zurück zu gehen, erstarrte sie. "Sogar wenn sie ein Messer gehabt hätte, hätte sie über eine einen Meter hohe Barriere springen müssen, um einen Soldaten zu erreichen", zitiert die New York Times.

Blutiger Dienstag
Am selben Tag wurde ein 23-jähriger Palästinenser tot in einem Dorf nahe Hebron im Westjordanland gefunden. Laut Militär habe er mit einer Bombe hantiert, die dann explodiert sei. Von palästinensischer Seite hieß es, die Umstände seines Todes seien unklar. In den vergangenen Woche hatten sich die Spannungen im Westjordanland verschärft. 

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