Studentin tot: Vorwürfe gegen McDonald's

Deutschland

Studentin tot: Vorwürfe gegen McDonald's

Der Fall schockt ganz Deutschland: die 22-jährige Studentin Tugce A. ist hirntot. Sie wurde in einem Offenbacher McDonald's so schwer verprügelt, dass sie ins Koma fiel. Die Ärzte haben das Leben der jungen Frau offenbar aufgegeben.

Vorwürfe
Angehörige und Freunde von Tugce greifen jetzt auch den Fast Food-Riesen an, berichtet die "Welt". "Wenn zwei junge Frauen auf der Toilette laut schreien und dann ein Mädchen zur Hilfe kommen muss, weil die nicht agiert haben, das verstehe ich nicht", kritisiert der Cousin des Opfers. Eine Cousine, die in der Tatnacht dabei war, wirft den Angestellten Passivität vor.

McDonald's widerspricht
Eine weitere Augenzeugin berichtet, dass eine Mitarbeiterin kein Wasser für die blutend am Boden liegende Tugce hergeben wollte, sondern Geld dafür verlangte. Ein Vorwurf, dem McDonald's widersprochen hat. Ein Video soll beweisen, dass sich die Mitarbeiter vorschriftsmäßig verhalten haben.

Tugce war in dem Lokal zwei Mädchen zu Hilfe gekommen, die von drei Männern belästigt wurden. Einer der Männer, ein 18-jähriger Serbe, schlägt Tugce mit voller Kraft gegen den Kopf, sie stürzt und schlägt hart auf dem Boden auf. Auch eine Not-OP, bei der die Schädeldecke geöffnet wurde, konnte die Studentin nicht mehr retten.

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