Tiefbahnhof besteht Stresstest

Stuttgart 21

Tiefbahnhof besteht Stresstest

Der umstrittene neue Tiefbahnhof in Stuttgart wird nach Aussage des Baden-Württemberger Verkehrsministers Winfried Hermann (Grüne) wahrscheinlich den entscheidenden Stresstest bestehen. "Nach den bisher durchgesickerten Informationen wird der Stresstest wohl nicht scheitern", sagte Hermann der "Berliner Zeitung" (Wochenendausgabe). Es sehe so aus, als wenn "die Bahn den Test irgendwie schafft", sagte der Grünen-Politiker, der ein entschiedener Gegner des geplanten Durchgangsbahnhofs ist.

Mehrwöchige Computersimulation
Der im Schlichtungsverfahren unter Vermittlung des früheren CDU-Politikers Heiner Geißler vereinbarte Stresstest soll den Nachweis erbringen, dass der geplante Tiefbahnhof bei Spitzenbelastung um 30 Prozent leistungsfähiger ist als der bestehende Kopfbahnhof. Dafür hat die Deutsche Bahn eine mehrwöchige Computersimulation vorgenommen.

Nach Angaben Hermanns wird derzeit das Ergebnis von dem Schweizer Beratungs- und Verkehrsplanungsunternehmen SMA geprüft. Demnach soll das von SMA erstellte Zertifikat, das entscheidend für den Test ist, den Beteiligten am 11. Juli vorgelegt werden, bevor am 14. Juli eine öffentliche Erörterung stattfindet.

Hermann zweifelt weiterhin
Hermann äußerte gegenüber der "Berliner Zeitung" weiter Zweifel an dem Projekt. "Die Frage wird sein, in welcher Qualität die Bahn den Bahnhof bedienen kann: Ist es eine Qualität, die man akzeptieren kann, oder eine, die für diesen Projektpreis inakzeptabel ist - ich bin da nach wie vor sehr skeptisch." Er wolle sehr genau darauf schauen, ob die Bahn wie vereinbart den Stresstest auf einen Fahrplan umgestellt habe, den auch das Land akzeptiert.
 

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