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Rennen um Kanzlerschaft

TV-Duell: Schulz attackiert Merkel, Trump & Erdogan

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Aber Merkel gewinnt laut Umfragen das Duell trotz der Angriffe seitens des SPD-Chefs.

Drei Wochen vor der deutschen Bundestagswahl hat SPD-Herausforderer Martin Schulz beim einzigen Fernsehduell versucht, die deutsche Kanzlerin Angela Merkel bei zentralen Themen wie Flüchtlinge, Pension und der Türkeipolitik zu stellen und in Bedrängnis zu bringen.

Video zum Thema: TV-Duell-Analyse: Merkel gegen Schulz


Der SPD-Vorsitzende gab sich angriffslustig. Doch ob das TV-Duell der in Umfragen gebeutelten SPD die Trendwende bringen kann, ist fraglich. In Blitzumfragen von ARD und ZDF lag die CDU-Vorsitzende nach der Halbzeit der Sendung vorne.

Schulz warf der Kanzlerin am Sonntagabend schwere Fehler in der Flüchtlingskrise vor. Merkel habe sich im Herbst 2015 nicht mit den europäischen Partnern abgestimmt. Wenn sie sage, sie würde alles wieder so machen wie damals, könne er nur sagen: "Dazu würde ich nicht raten." Eine europäische Lösung wäre weniger zulasten Deutschlands gegangen.
 

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Merkel in der Defensive

Merkel verteidigte in dem live übertragenen Schlagabtausch ihre Entscheidung von vor zwei Jahren, in Ungarn festsitzenden Migranten und Flüchtlingen den Weg nach Deutschland zu ebnen. "Wir haben damals eine sehr dramatische Situation gehabt." Sie habe nicht anders handeln können. "Es musste entschieden werden."

Es sei klar gewesen, dass Ungarns Regierungschef Viktor Orban sich nicht solidarisch zeigen würde. Der österreichische Bundeskanzler (Werner Faymann, Anm.) habe sie angerufen, dass die Menschen zu Fuß über die Grenze kommen würden. Die Situation sei sehr dramatisch gewesen. Sie habe im Übrigen ihren Kurs mit dem damaligen Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel (beide SPD) abgestimmt. Schulz fragte Merkel daraufhin, warum der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer Orban als Ehrengast zur CSU eingeladen habe. Die CDU-Chefin umging die Frage.

Merkel: Nein zur Rente mit 70

Schulz forderte trotz der positiven Wirtschaftslage mehr soziale Gerechtigkeit. "Ja klar, ist Deutschland ein wohlhabendes Land, aber nicht alle Menschen in unserem Land sind wohlhabend." Er nannte als Beispiele kostenlose Kindergärten und Reformen, um sinkende Pensionen zu verhindern.

Merkel sicherte zu, dass es mit ihr keine Pension mit 70 geben werde. Unter anderem hatte Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ein längeres Pensionsantrittsalter ins Gespräch gebracht. Merkel sagte nun, für manche Berufsgruppen sei es schon jetzt schwer, bis 67 zu arbeiten, etwa für Pflegekräfte. Es gebe aber inzwischen auch die Flexirente für einen moderateren Übergang in den Ruhestand. Schulz zweifelte an, dass diese Zusage Bestand von Merkel haben werde.

Merkel warf der Autobranche in Zusammenhang mit zu hohen Abgaswerten von Diesel-Fahrzeugen "Vertrauensbruch" vor. "Ich bin stocksauer." Die Industrie müsse den Schaden wieder gut machen. Die 800.000 Arbeitsplätze müssten aber sicher bleiben. Der Diesel werde weiter gebraucht, um die Klimaziele zu erfüllen, sagte die Kanzlerin. Schulz sagte, Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge, von denen unter anderem Handwerker getroffen würden, müssten vermieden werden.

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Schulz will Türkei Beitrittsgespräche beenden

Im Konflikt mit der Türkei sprach sich Schulz für einen Stopp der EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara aus. "Wenn ich Kanzler werde, werde ich (...) die Beitrittsverhandlungen der Türkei mit der Europäischen Union abbrechen." Er ergänzte mit Blick auf die jüngste Festnahme zweier Deutscher in der Türkei: "Es ist ein Punkt erreicht, in dem wir die wirtschaftlichen Beziehungen, die Finanzbeziehungen, die Zollunion und die Beitrittsverhandlungen zur Europäischen Union beenden müssen."

Merkel verwies darauf, dass der Abbruch der Beitrittsverhandlungen einstimmig von allen EU-Mitgliedstaaten beschlossen werden müsse. Sie werde aber mit ihren "Kollegen (in der EU) noch einmal reden, ob wir zu einer gemeinsamen Position kommen können und diese Beitrittsverhandlungen auch beenden können".
 

TV-Duell: Schulz attackiert Merkel, Trump & Erdogan
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Schulz: Attacke auch gegen Trump

Nach dem erneuten Atomtest von Nordkorea sagte die Kanzlerin, es gebe viele Sorgen. Sie glaube nicht, dass ohne US-Präsident Donald Trump eine Lösung des Konflikts möglich sei. Man müsse ihm aber in aller Klarheit sagen, dass nur eine friedliche Lösung infrage komme. Im Übrigen müsse sich in solchen Fällen wie der Nordkorea-Krise Europa stärker einbringen. "Da geht es auch um Krieg und Frieden." Schulz geht nicht davon aus, dass Trump der richtige Politiker ist, der den Nordkorea-Konflikt lösen könne. Man müsse sich mit den Gegnern im US-Kongress zusammenschließen sowie mit anderen Partnern.

Der SPD-Kanzlerkandidat relativierte seinen Vorwurf, Merkel unternehme mit ihrer inhaltsarmen Politik einen "Anschlag auf die Demokratie". Dies sei eine "harte und zugespitzte Formulierung" beim SPD-Parteitag gewesen, die er so nicht noch einmal sagen würde. Er bekräftigte allerdings, Merkel scheue die Kontroverse, was den rechten Rand stärke. Die CDU-Chefin widersprach und erklärte, sie sehe in ihrer Politik keine Beliebigkeit. Auf die Frage, ob sie eine "All-inclusive-Kanzlerin" sei, sagte sie, die Herausforderungen seien immer andere. Sie ergänzte: "Jeder Mensch verändert sich im Laufe seines Lebens." Merkel betonte, je mehr Menschen zur Wahl gehen, um so weniger Chancen hätten die Parteien an den politischen Rändern.

Merkel laut Umfragen Siegerin des Duells

Nach ZDF-und ARD-Umfragen hat Merkel das TV-Duell gewonnen. Nach ARD-Zahlen lag die CDU-Vorsitzende mit 55 zu 35 Prozent vorne. Im ZDF kam sie auf 32 Prozent Zustimmung, Schulz auf 29 Prozent. 39 Prozent der Befragten waren hier unentschieden.

Die SPD liegt seit Wochen in den Umfragen im Schnitt 15 Prozentpunkte hinter der Union. Das Duell wurde von den vier Sendern ARD, ZDF, RTL und Sat.1 veranstaltet und ausgestrahlt. Es wurde erwartet, dass bis zu 20 Millionen Zuschauer den Schlagabtausch verfolgen.
 

Die besten Statements im TV-Duell

  • Schulz über Anschlag auf Demokratie. Sein Zitat aus dem Wahlkampf, in dem er Merkels Verhalten einen „Anschlag auf die Demokratie“ nannte, nimmt Martin Schulz zurück.
  • Schulz fehlt Diskurs. Er sagt: „Die Demokratie bringt man nicht im Schlafwagen voran.“ Und: „Der Diskurs in diesem Land fehlt.“
  • Schulz über Flüchtlingskrise. Schulz attackiert Merkel, nennt ihre Entscheidungen im Sommer 2015 einen „schweren Fehler“.
  • Merkel über ihre Flüchtlingspolitik. Kanzlerin Merkel wehrt sich freilich, sagt, dass sie in „dramatischen Situationen, die richtigen Entscheidungen“ getroffen habe. Merkel verteidigt ihre Flüchtlingspolitik.
  • Schulz über Integration. „Es ist schwer zu sagen, wie lange es dauert“, so Schulz. Es sei eine Aufgabe, „die uns noch lange beschäftigen wird“.
  • Merkel über den Islam. Die Kanzlerin äußert Verständnis für Menschen, die dem Satz, der Islam „gehört zu Deutschland“, nicht zustimmen wollen. „Ich verstehe die Menschen, die da sehr skeptisch sind.“ Der Terror im Namen des Islam löse dies aus. Und: „Die Geistlichkeit muss hier noch sehr viel stärker sagen, dass das mit dem Islam nichts zu tun hat.“
  • Schulz über die Türkei. „Wenn ich Kanzler bin, werde ich die Beitrittsverhandlungen mit der EU abbrechen“, so Schulz. Und: „Hier sind alle roten Linien überschritten. Der Punkt ist beendet.“
  • Merkels Konter: „Das ,Wer ist härter-Getue‘ führt zu nichts“, hält die Kanzlerin dagegen.


Alle Geschehnisse lesen Sie hier in unserem Live-Ticker auf Seite 2 nach.

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 21:53

Aus, Ende, vorbei!

Das war das TV-Duell zwischen Merkel und Schulz. Danke für's Mitlesen!

 21:51

Es folgen die Schlussworte von Merkel und Schulz

 21:49

Koalitionsfrage: Merkel wird auf keinen Fall mit der AfD und der Linken koalieren

Martin Schulz will sich hier nicht genau festlegen.

 21:46

Innere Sicherheit

Frage an Merkel: Wie fühlt es sich an in einem Land Kanzlerin zu sein, in dem Polizisten sich oft allein gelassen fühlen.

Merkel: Mann muss den Polizisten die nötigen Instrumente geben. Ich will ein Musterpolizeigesetz in den Ländern und im Bund. Alle Polizisten sollen die gleiche rechtliche Möglichkeit haben.

 21:41

Schnelldurchlauf

Aufgrund von Zeitrduck werden Merkel und Schulz jetzt in einer "Speed-Runde" zu einigen Themen befragt. Zum Beispiel Homo-Ehe, IS-Gefährder in Deutschland, Wählen ab 16, etc.

 21:32

Was werden Bürger am Ende des Monats mehr in der Tasche haben, wenn sie Schulz wählen?

Eine Familie mit 3 Kindern und 3.500 Euro Brutto-Gehalt pro Monat soll sich als Schulz-Wähler zwischen 200-250 Euro im Monat durch Steuerentlastungen sparen, sagt Schulz.

 21:24

Diesel-Gate: Warum wird nicht dafür gesorgt, dass die Autobauer die Verbraucher entschädigt?

Merkel: Die Autoindustrie muss jetzt wieder gut machen, was sie verursacht haben. Hierzu sind jetzt Klagen am Laufen, aber solche im Ausmaß von jenen in den USA wird es in Deutschland nicht geben. Hierzu sei die rechtslage einfach anders.

Schulz fordert die Möglichkeit von Sammelklagen für Diesel-Fahrer, die Entschädigungen verlangen. Der SPD-Kandidat beanstandet seit längerem, dass Merkels CDU den Gesetzesentwurf zu Musterfeststellungsklagen blockiere.

 21:19

Schulz stichelt weiter

Merkel bezieht klare Position und sagt: "Die Rente mit 70 kommt nicht". Schulz gratuliert Merkel ("Find ich toll") zu dieser konsequenten Aussage und sorgt für Lacher. "Das erste Mal, dass Sie heute klar Position bezogen haben".

Und weiter: "Frau Merkel sagt nein zur Rente mit 70. Damals hat sie auch gesagt, dass die Maut nicht kommt. Warten wir mal ab".

 21:11

Merkel fordert ein stärkeres Europa

Zum Stichwort Trump: Merkel betonte schon bei den Glückwünschen an Trump, dass gemeinsame Werte die Basis für eine gute Beziehung sei. Allerdings betont sie jetzt auch, dass man eine stärkeres Europa brauche.

 21:10

Merkel hat mit Erdogan noch nicht abgeschlossen. Sie bentont, dass sie viel Erfahrung im Umgang mit dem türkischen Präsidenten habe.

 21:08

Von Erdogan geht es zu Kim Jong-un über ... und Trump

Schulz glaubt nicht daran, dass Trump der Richtige sei, um einen Konflikt, wie diesen auf der koreanischen Halbinsel, zu lösen. "Letztes Mal hat er mit seinen Tweets fast eine weltpolitische Krise ausgelöst", so Schulz.

Er beanstandet die Unberechenbarkeit von trump und seinem Team.

 21:05

Merkel wird lauter

"Ich war noch nie eine Befürworterin eines EU-Beitritts der Türkei, anders als die SPD", sagte Merkel. Aber sie betont auch, dass "Leisetreterei das letzte ist, was man braucht" im Umgang mit der Türkei. Merkel reagiert erstmals genervt von den zahlreichen Angriffen von Schulz.

 21:03

CDU attackiert Schulz auf Twitter

Julia Klöckner, die Landes- und Franktionsvorsitzende der CDU in Rheinland-Pfalz attackiert Schulz auf Twitter nach seinem Türkei-Sager.

 20:55

Wie die SPD, will auch die Union ein Einwanderungsgesetz. Hier wird es allerdings Fachkräftezuwanderungsgesetz.

 20:51

Schulz: Wir können die europäischen Außengrenzen nicht schließen

"Wir brauchen keine Schließung der Mittelmeerroute, wir brauchen eine Einwanderungspolitik"

 20:49

Trotz Attacken bleiben beide Kandidaten sehr sachlich und ruhig. Einzig die Moderatoren versuchen Merkel und Schulz aufzustacheln.

 20:44

Gretchenfrage im TV-Duell: Nun sag, wie hast du's mit der Religion?

Keine fleißigen Kirchengänger am Sonntag, aber beide waren in den letzten beiden Tagen in einem Gotteshaus. Schulz besuchte das Grab eines Freundes und Merkel war am Samstag in der Kirche, da sich der Todestag ihres Vaters jährte.

 20:41

Schulz würde EU-Gespräche mit Türkei abbrechen

Als Kanzler würde der SPD-Kandidat die Beitrittsgespräche mit der Türkei abbrechen, sagt Schulz.

 20:37

"Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns." Dieses Zitat des schiitischen Philosophen Dschalal ad-Din ar-Rumi wollte sich Schulz eigentlich fürs Schlusswort aufbewahren, allerdings scheint es ihm jetzt besser zu passen, um auf die Frage zu antworten.

 20:35

Wie will Merkel die Mehrheit der Deutschen überzeugen, dass auch der Islam zu Deutschland gehört?

Sie verstehe die Skepsis gegenüber der Religion, da in ihrem Namen derzeit viele Terroranschläge verübt werden. Dennoch gibt es über vier Millionen Muslime in Deutschland und auch sie sind Teil des Landes. Der Islam gehört zu Deutschland, aber ein "verfassungskonformer Islam", betont Merkel.

 20:31

Nach der Flüchtlingskrise, geht es nun um Integration

Wie lange dauert es bis die jetzt ankommenden Flüchtlinge wirklich in den Arbeitsmarkt integriert werden können?

Eine klare Antwort hat Schulz darauf nicht. Es wird eine "lange Zeit dauern". Eine Million Menschen zu integrieren sei aber auch eine "Generationsaufgabe", so Schulz.

Merkel dankt zunächst den zahlreichen Flüchtlingshelfern, die im Einsatz sind und waren. Auch die Kanzlerin bezeichnet es als eine "riesige Aufgabe". Es gibt immer noch ein Integrationsproblem, so Merkel.

 20:29

"Schwerer Fehler"

Schulz kritisiert, dass Merkel nicht die anderen EU-Länder in dieser Entscheidung miteinbezogen hat und von Anfang an eine europäische Lösung angestrebt hat. Den Alleingang der Kanzlerin bezeichnet Schulz als "schweren Fehler".

 20:25

Merkel in der Defensive

Merkel verteidigt sich und zeichnet ein Protokoll der Nacht, als sie im Sommer 2015 entschied, diese über die Grenze Ungarns und Österreich nach Deutschland zu lassen. Die Kanzlerin verteidigt ihre Entscheidungen. Schulz will dies aber nicht so sehen.

 20:23

Schulz attackiert Merkels Asylpolitik

"Das was die Menschen zu uns bringen, ist wertvoller als Gold, denn sie bringen den Glauben an Europa" - diesen Satz sagte Martin Schulz einst über die Flüchtlingskrise und steht auch heute noch dazu, wie er sagt.

Allerdings attackiert er Merkels Asylpolitik von 2015. "Was wir brauchen, um die Integrationsprobleme zu lösen, ist eine gemeinsame europäische Lösung, aber nicht zu Lasten Deutschlands".

 20:20

Merkel über die Flüchtlingskrise

"Ich betrachte es nicht als Bedrohung. Wir müssen darauf reagieren, aber das heißt nicht, dass alle Menschen zu uns kommen können. Wir müssen Ursachen bekämpfen".

 20:18

"Anschlag auf die Demokratie"

Das sagte Schulz am SPD-Parteitag über die Politik Merkels. Jetzt wird er gefragt, ob er meint, dass Merkel Deutschland schaden würde.

Er gibt zu, dass er es in dieser Schärfe nicht mehr sagen würde, aber er ist froh, dass er damit einen Diskurs ausgelöst hatte.

 20:17

95 Minuten soll es dauern und eine Uhr soll die Redezeit der Kandidaten stoppen.

 20:16

Es geht los!

Moderiert wird das Duell von Sandra Meischberger, Claus Strunz, Peter Klöppel und Maybrit Illner.

 20:13

Duell laut Umfrage wenig Einfluss auf Wahlausgang

In einer Emnid-Umfrage im Auftrag der "Bild am Sonntag" gingen allerdings 52 Prozent der Befragten davon aus, dass das TV-Duell nur einen geringen Einfluss auf den Ausgang der Bundestagswahl haben wird. Lediglich 10 Prozent sahen einen "sehr starken" Einfluss, weitere 20 Prozent eine "eher starken" Einfluss.

 20:08

Mega-Panne bei SPD

Allerdings sorgte die SPD vorab des Duells schon für Wirbel. Sie leistete sich eine peinliche Panne und erklärte schon vor dem TV-Duell Martin Schulz im Netz zum Sieger. Die Details des Fauxpas lesen Sie hier. >>>

 20:05

SPD hofft auf Erfolg

Die SPD hat hohe Erwartungen an den Schlagabtausch und gab sich kurz davor demonstrativ zuversichtlich. "Wir werden am Sonntag eine Veränderung in den Umfragen bekommen", sagte SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin" voraus.

 20:02

Guten Abend!

Statt Tatort werden heute viele Deutsche einen Polit-Thriller im TV sehen. Zum ersten und einzigen Mal stehen sich Angela Merkel (CDU) und ihr Herausforderer Martin Schulz (SPD) gegenüber und diskutieren.