Taifun Haiyan: Chaos und Plünderungen

Horror-Sturm

Taifun Haiyan: Chaos und Plünderungen

Schock-Meldung aus den Philippinen: Die Zahl der Toten nach Taifun Haiyan wurde dramatisch nach oben korrigiert: auf über 10.000. Von den Opfern sind 40 Prozent Kinder.

Jetzt werden sogar Hilfs-Transporte überfallen
Lebensmittel und Wasser gehen langsam aus. Die Menschen sind völlig verzweifelt. Geschäfte werden geplündert. Alles wird gestohlen – in der Hoffnung, die Beute gegen Nahrung tauschen zu können. Jetzt greifen auch Shopbesitzer zu Waffen, verteidigen sich – immer wieder wird geschossen. Sogar die wenigen Hilfskonvois, die durchkommen, werden ausgeraubt.

Auf den Straßen liegen Tausende Leichen. Der Gestank ist bestialisch. Kinder hocken am Rand. Sie weinen um verstorbene Eltern.

Diashow "Haiyan" fegt über die Philippinen

Stärkster Sturm des Jahres

Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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Mit Böen von bis zu 275 Stundenkilometern hat der Taifun "Haiyan" am Freitagmorgen die Philippinen erreicht. Zuvor waren Zehntausende Menschen in Sicherheit gebracht worden. Schulen blieben geschlossen, Hunderte Flüge wurden gestrichen. "Haiyan" ist der weltweit bisher stärkste Sturm dieses Jahres.

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Desiree Tejano (27) ist mit ihrer Tochter auf der Flucht. Sie musste die Hälfte ihrer Familie im Krisengebiet zurücklassen: „Ich hatte keine Wahl, es gab nichts mehr zu essen.“ Ihre Erinnerung an die große Flut: „Als ob uns ein Tsunami und ein Hurrikan gleichzeitig treffen.“

Die Stadt Tacloban (220.000 Einwohner) ist komplett zerstört, kein Haus steht mehr. Die Menschen ertranken hier hilflos in der sechs Meter hohen Flutwelle. Das Wasser schwappte einen Kilometer ins Landesinnere, riss alles mit.
Heute soll Haiyan auf die Küste Vietnams treffen. 600.000 Menschen brachten sich bereits in Sicherheit.

Wien schickt Experten

Das Österreichische Rote Kreuz unterstützt die lokalen Hilfsmannschaften personell.

Nach dem verheerenden Taifun gelten sauberes Trinkwasser und Hygienevorkehrungen für die Opfer als wichtigste Sofortmaßnahmen.
Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) schickt den erfahrenen Katastrophenhelfer Georg Ecker aus Oberösterreich am heutigen Montag in die verwüstete Katastrophenregion auf den Philippinen. Das Einsatzgebiet ist nicht neu: „Die Region ist immer wieder Schauplatz katastrophaler Naturereignisse“, so Max Santner, Leiter der internationalen Zusammenarbeit im ÖRK.

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