Taifun forderte schon 58 Todesopfer

Philippinen

Taifun forderte schon 58 Todesopfer

Nach dem Taifun "Koppu" ist die Zahl der Todesopfer auf den Philippinen nach offiziellen Angaben auf 58 gestiegen. Der Sturm war am Sonntag über die nördlichen Provinzen des südostasiatischen Inselstaates hinweggefegt. Die nationale Katastrophenschutzbehörde hatten bis Mittwochfrüh 35 Tote gemeldet, regionale Zivilschutzbehörden im Norden der Philippinen berichteten von 23 weiteren Todesopfern.

Die meisten von ihnen ertranken, wurden von herabstürzenden Bäumen oder Mauerwerk erschlagen oder unter Schlamm begraben, hieß es weiter. Fast 500.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Der Taifun hatte in der Nacht auf Sonntag das Meer vor der Nordostküste aufgepeitscht, Dauerregen hatte weite Landstriche überschwemmt. Sturmbedingte Schäden wurden bisher auf mindestens 6,9 Milliarden Pesos (130 Millionen Euro) geschätzt.

Der zu einem tropischen Tief herabgestufte Taifun wird noch bis nächste Woche für Niederschlag sorgen. Die Sturmwarnungen wurden aufgehoben.

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