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Blutige Proteste gegen Abkommen mit China

Taiwan

Blutige Proteste gegen Abkommen mit China

Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizisten sind in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh Dutzende Menschen verletzt worden. Die Eskalation passierte am frühen Montagmorgen nach mehrtägigen Protesten gegen ein Handelsabkommen zwischen Taiwan und China. Dutzende Demonstranten seien festgenommen, 82 verletzt worden, berichteten die Behörden. Auch 17 Polizisten seien verletzt worden.

   Nach dem Parlament am Dienstag hatten die Demonstranten am Sonntag auch den Regierungssitz besetzt, so dass die Polizei am Montag mit Gewalt das Gebäude räumte. Die Demonstranten fordern eine Rücknahme des Handelspaktes.

   Peking betrachtet die dem Festland vorgelagerte Insel Taiwan, wohin sich Diktator Tschiang Kai Schek nach der Niederlage im Bürgerkrieg gegen die Kommunisten 1949 zurückgezogen hatte, bis heute als festen Bestandteil Chinas. Die bilateralen Beziehungen verbesserten sich zwar zuletzt deutlich. Peking schließt aber nach wie vor ein militärisches Vorgehen nicht aus, sollte sich Taiwan formell für unabhängig erklären.

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