Taliban ermorden 6 Entwicklungshelfer

Afghanistan

Taliban ermorden 6 Entwicklungshelfer

In Afghanistan sind am Mittwoch sechs einheimische Mitarbeiter einer französischen Hilfsorganisation getötet worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Männer in der Provinz Farjab im Norden des Landes von mutmaßlichen Taliban-Kämpfern aus ihrem Auto gezerrt und erschossen. Die Getöteten waren für die französische Hilfsorganisation Acted tätig, das französische Außenministerium sprach von einem "barbarischen Akt".

Verfolgungsjagd endete tödlich
Auf dem Weg von der Provinzhauptstadt Maimane in den Bezirk Almar seien die Männer von mutmaßlichen Taliban-Kämpfern verfolgt und schließlich im Bezirk Paschtun Kot zum Anhalten gezwungen worden. Die Angreifer hätten die Männer dann aus dem Wagen gezerrt und erschossen. Zu dem Angriff bekannte sich zunächst niemand.

Die Organisation "Acted" ist nach eigenen Angaben seit 20 Jahren in Afghanistan im Einsatz, wo sie vor allem die ländliche Entwicklung fördert. An rund 30 Projekten sind mehr als 800 Mitarbeiter beteiligt, die allermeisten von ihnen sind Afghanen.

Anfang des Jahres war ein französischer Mitarbeiter der Hilfsorganisation in Afghanistan verschleppt worden. Er war in Kabul auf dem Weg zur Arbeit gewesen, als er von vier bewaffneten Männer aus dem Auto gezerrt wurde. Nach zwei Monaten kam er wieder frei.

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