Temelin nimmt lieber russische Brennstäb

Nach amerikanischen

Temelin nimmt lieber russische Brennstäb

Das südböhmische Atomkraftwerk Temelin wechselt nach zehn Jahren Betrieb von amerikanischen Brennstäben zu russischen. Der erste Block wird am späten Freitagabend für mehr als zwei Monate planmäßig abgeschaltet, damit man im Reaktor alle 163 Brennelemente austauschen kann. Es wird sich um Brennstäbe der russischen Firma TVEL handeln, die 2006 ein Auswahlverfahren für die Lieferungen der Elemente in den nächsten zehn Jahren gewonnen hatte. Im Block 2 wird man dasselbe im Frühjahr 2011 machen.

TVEL statt Westinghouse
Bisher wurden in Temelin die Brennstäbe des US-Konzerns Westinghouse verwendet. Diese amerikanische Firma war auch Lieferant des Kontroll- und Steuerungssystems des Kraftwerks, das 2000 in Betrieb genommen worden war. Die beiden Reaktoren sind demgegenüber russischer (sowjetischer) Bauart und wurden im westböhmischen Plzen (Pilsen) hergestellt. Die Kritiker Temelins argumentierten, dass die "Mischung" der westlichen mit der östlichen Technologie zu Sicherheitsproblemen führen könnte.

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