Missbrauchsskandal

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"Teufel hat Papst-Kritik eingeflüstert"

Wer in diesen Tagen den Papst wegen der Missbrauchsfälle in der Kirche angreift, dem ist das vom Teufel eingeflüstert worden - davon ist der bekannte römische Exorzist Pater Gabriele Amorth fest überzeugt. "Da gibt es keinen Zweifel", sagt der 85-jährige Amorth. Er bezog sich dabei auf kritische Töne zur Haltung des Papstes bei einzelnen Missbrauchsfällen.

"Teufel benutzt Priester"
Benedikt XVI. sei ein wunderbarer Papst und würdiger Nachfolger von Johannes Paul II., hielt Amorth dagegen. Im Übrigen benutze der Teufel durchaus auch Priester, um die Kirche zu treffen, meinte er zu den Missbrauchsfällen: "Er bekämpft die Kirche über die Männer der Kirche", denn auch diese lebten in der Welt und könnten somit wie alle anderen den Versuchungen erliegen.

Pater Amorth hatte als der Chef-Exorzist der Diözese Rom weltweite Bekanntheit erlangt.

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