Finnland

"Todesengel" lag tot in Gefängniszelle

Eine als "Todesengel" titulierte Krankenschwester ist in Finnland tot im Gefängnis aufgefunden worden. Die Umstände ihres Todes seien noch unklar, teilte die Polizei am Dienstag in Turku an der Westküste des Landes mit. Erst vergangene Woche hatte ein Berufungsgericht die Verurteilung der 28-Jährigen wegen Mordes und versuchten Mordes zu lebenslanger Haft bestätigt.

Versuchte Ermordung eines Babys
Die Pflegerin wurde für schuldig befunden worden, im Sommer 2007 einer 79-jährigen geistig verwirrten und bettlägerigen Frau in einem Rehabilitationszentrum nördlich von Helsinki eine tödliche Dosis Insulin gespritzt zu haben. Sie wurde außerdem wegen der einige Tage zuvor versuchten Ermordung eines gesunden Babys mittels einer potenziell tödlichen Insulininjektion verurteilt.

Die Angeklagte hatte stets ihre Unschuld beteuert. Eine psychologische Untersuchung ergab, dass sie an einer Persönlichkeitsstörung litt. Die Richter kamen jedoch zu dem Schluss, dass ihr als Krankenschwester die Wirkung von Insulin bekannt war und sie die Taten wissentlich verübte.

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