Todesflug MH370: Der letzte Funkspruch

Rätsel

Todesflug MH370: Der letzte Funkspruch

Der letzte Funkspruch aus dem Cockpit des vermissten Malaysia-Airlines-Flugzeugs ist angeblich "In Ordnung, gute Nacht" gewesen. Dies erklärte der malaysische Botschafter in Peking bei einem Treffen mit chinesischen Angehörigen der Passagiere am Mittwoch, wie die Zeitung "Straits Times" aus Singapur berichtete.

Zugeordnet wurde das Zitat demnach dem Piloten der Maschine, der die Worte beim Übergang vom malaysischen in den vietnamesischen Luftraum gesprochen haben soll. Malaysias Botschafter Iskandar Sarudin hatte in einem Hotel der chinesischen Hauptstadt mit Verwandten und Freunden der Flugzeuginsassen gesprochen, von denen knapp zwei Drittel Chinesen waren. Zu der Frage, ob das malaysische Militär den verschollenen Flug MH370 auf dem Radar verfolgt habe und welche Informationen an die Zivilbehörden weitergegeben worden seien, wollte sich der Diplomat nicht äußern. Vonseiten einiger Familienangehöriger gab es erneut Kritik an der chinesischen Regierung, deren Verhalten von einigen als zu passiv empfunden wurde.

Co-Pilot feierte Partys
Schwere Vorwürfe werden gegen Fariq Abdul Hamid, den Co-Piloten des Todesflugs, erhoben. Der 27-Jährige habe mit Touristinnen bei einem früheren Flug die ganze Zeit im Cockpit herumgealbert und auch mit ihnen geflirtet, berichteten zwei Damen US-Reportern. Außerdem habe er geraucht. Alles Dinge, die streng verboten sind. "Wir sind schockiert", teilte die Fluggesellschaft mit. Die Vorwürfe würden sehr ernst genommen, hätten aber noch nicht überprüft werden können. (Mehr dazu hier)

Video zum Thema MH370: Co-Pilot feierte Partys im Cockpit

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Immer mehr Länder beteiligen sich an der Suche
Auf Bitten der malaysischen Regierung schloss sich am Mittwoch auch Indien dem Einsatz an und ließ seine Küstenwache in der Andamanensee sowie um die Nikobaren-Inseln Ausschau nach Wrackteilen der Boeing 777 halten.

Nach Angaben des malaysischen Regierung beteiligen sich damit inzwischen zwölf Länder mit 42 Schiffen und 39 Flugzeugen an der Suche nach der Maschine von Malaysia Airlines. Das fragliche Gebiet umfasst mittlerweile 93.000 Quadratkilometer, was ungefähr der Fläche Ungarns entspricht.

CIA schließt Terroranschlag nicht aus
Im Gegensatz zu den Behörden vor Ort schließt der US-Geheimdienst CIA einen Terroranschlag als Ursache des mysteriösen Verschwindens des malaysischen Passagierflugzeugs weiter nicht aus. Es gebe "mehrere mögliche Bekennerhinweise", die bisher jedoch nicht untermauert oder bestätigt worden seien, sagte CIA-Chef John Brennan am Dienstag. ()

Die Boeing 777-200 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines mit 239 Menschen an Bord war am Samstag auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking verschwunden. Zunächst wurde im Südchinesischen Meer zwischen Malaysia und Vietnam nach der Maschine gesucht. Die Bemühungen blieben aber erfolglos.

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