Tötung von Zivilisten im Westjordanland

UNO und EU besorgt

Tötung von Zivilisten im Westjordanland

Angesichts der steigenden Zahl palästinensischer Zivilisten, die in jüngster Zeit bei Einsätzen israelischer Sicherheitskräfte getötet wurden, haben Vereinte Nationen und Europäische Union große Besorgnis geäußert. Angesprochen wurde in den beiden am Mittwoch getrennt veröffentlichten Erklärungen insbesondere der ungerechtfertigt erscheinende Einsatz scharfer Munition durch die Armee.

Es erfülle ihn mit großer Sorge, dass "seit Mitte November im besetzten Westjordanland bereits acht palästinensische Zivilisten, darunter drei Minderjährige und eine Frau, infolge des Einsatzes scharfer Munition von israelischer Seite zu Tode gekommen sind," erklärte James Rawley, UN-Koordinator für humanitäre Angelegenheiten in den Palästinensergebieten. Er forderte eine "schnelle, genaue und unparteiische Untersuchung" der unterschiedlichen Vorfälle und rief zu "größter Zurückhaltung" auf, um weitere zivile Opfer zu vermeiden.

Die EU kritisierte in einer Mitteilung ihrer beiden Vertretungen in Jerusalem und Ramallah ebenfalls den zunehmenden Einsatz tödlicher Waffen durch die israelischen Streitkräfte. Sie mahnte die Sicherheitskräfte beider Seiten, "dass dies nur bei tatsächlicher und unmittelbarer Lebensgefahr erlaubt" sei. Die israelische Regierung erklärte auf Anfrage, sie wolle die beiden Erklärungen nicht kommentieren.

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