Touristin schlägt Hai in die Flucht

Spanien

Touristin schlägt Hai in die Flucht

Glück und Geistesgegenwart retteten eine Schwimmerin am Christtag vor der Küste der Atlantik-Insel Gran Canaria. Cris Ojeda-Thies wurde nur wenige Meter vom Strand entfernt von einem Hai attackiert, konnte diesen jedoch in die Flucht schlagen.

"Etwas hat plötzlich an meinem linken Arm gezogen", sagte die 38-jährige Spanierin. Da habe sie noch gar nicht reagiert, "denn es fühlte sich an, wie wenn dich ein Hund spielerisch zwickt." Ojeda-Thies kraulte zum Strand zurück, doch etwa 30 Meter vor dem Ufer spürte sie erneut ein Ziehen am Arm - diesmal stärker.

"Ich schlug mit der rechten Hand zu"
Die Spanierin merkte, dass sie von etwas zurückgehalten wurde. "Als ich mich umdrehte, sah ich einen großen, grau-braunen Fisch. Ich schlug mit der rechten Hand zu", schilderte die 38-Jährige. "Er hatte eine harte, raue Haut." Der Hai schwamm davon. Ojeda-Thies rettete sich an den Strand. "Wie ernst die Situation war, realisierte ich erst, als ich aus dem Wasser stieg", sagte sie.

Experten zufolge könnte es sich um einen Seidenhai gehandelt haben; Exemplare dieser Art werden bis zu drei Meter lang. Die Behörden sprechen von einem Einzelfall. Ich glaube nicht, dass so etwas in den nächsten 50 Jahren noch einmal vorkommt. Die Menschen sollten keine Angst haben", sagte Fernando Frias, Präsident der Canary Islands Shark Alliance, die sich für den Schutz von Haifischen einsetzt.

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