Tragisches Busunglück in Ghana: 61 Tote

Verkehrsunfall

Tragisches Busunglück in Ghana: 61 Tote

Im westafrikanischen Ghana sind 61 Menschen bei einem Busunglück ums Leben gekommen. Ein Überlandbus des staatlichen Transportunternehmens Metro Mass Transit sei im Norden des Landes frontal mit einem Lastwagen zusammengestoßen, der Tomaten geladen hatte, sagte der Direktor des örtlichen Krankenhauses am Donnerstag.

Zahlreiche Schwerverletzte
Zunächst hatte die Polizei von 53 Toten gesprochen, dann von 71 - am Abend wurde die Zahl mit 61 angegeben. Es handele sich um einen der schlimmsten Unfälle in der Geschichte Ghanas, sagte Polizeisprecher Maxwell Atingani. 25 weitere Menschen seien verletzt worden. Zahlreiche Schwerverletzte seien mit Hubschraubern in Krankenhäuser transportiert worden.

"Schockierende" Situation
Die Situation am Unglücksort sei "schockierend" gewesen, sagte Atingani. Notfallpersonal habe Tote und Verletzte mit Kettensägen aus dem Wrack des Busses schneiden müssen. Präsident John Dramani Mahama sprach den Familien der Opfer über Twitter sein Beileid aus. Das Unglück sei eine "sehr traurige Nachricht", schrieb er.

Frontalzusammenstoß
Der Bus habe in einer Kurve einen anderen Wagen überholt, wobei er frontal mit dem entgegenkommenden Laster zusammenprallte, berichtete ein Augenzeuge laut Polizei. Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend nahe der Kleinstadt Kintampo, rund 420 Kilometer nördlich der Hauptstadt Accra.

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