Rechtsstreit

"Trump-Universität": Studenten bekommen Riesen-Schweigegeld

Tausende Studenten der "Trump-University" bekommen einen großen Teil ihres Geldes zurück. Ein Richter segnete am Freitag einen Millionenvergleich ab. Der heutige US-Präsident Donald Trump hatte sich bereits im November zu einer Zahlung von 25 Millionen US-Dollar (23,3 Millionen Euro) im Rahmen einer außergerichtlichen Einigung bereit erklärt.

Der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman begrüßte die abschließende Entscheidung. Trump wurde in Sammelklagen und einem von Schneiderman angestrengten Verfahren beschuldigt, mehr als 6.000 Studenten mit falschen Versprechen geprellt und um 40 Millionen Dollar gebracht zu haben. Trump selbst habe daran fünf Millionen Dollar verdient, so der Vorwurf Schneidermans.

Die "Trump University" warb damit, Studenten zu erfolgreichen Immobilienprofis und Geschäftsleuten auszubilden. Es handelte sich aber nicht um eine echte Universität mit anerkannten Abschlüssen, weshalb der Name geändert werden musste. Die Einrichtung wurde von 2005 bis 2010 betrieben und nach Betrugsvorwürfen geschlossen.

Trump vollzog nach seinem Wahlsieg mit seiner Zusage eine glatte Kehrtwende. Er sagte, er habe nicht die Zeit für einen langwierigen Rechtsstreit, obwohl dieser absolut aussichtsreich gewesen sei.

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