Trumps erstes Chaos-Monat

Gefährliche Ego-Shoiw

Trumps erstes Chaos-Monat

Völliges Chaos im Weißen Haus, der neue US-Präsident und seine Regierung geben ein geradezu gespenstisches Bild ab. Die Thomas-Hofer-Analyse:

Sein Regierungs-Stil: „Erratisch, einfach nicht nachvollziehbar. Eine gefährliche Mischung aus Unfähigkeit und Egozentrik. Sein größter Fehler aber ist: Er setzt nur sich selbst ins Zentrum, nicht aber seine Wähler, seine Ziele. Trump bietet eine gefährliche Ego-Show.“

Seine Außen-Politik: „Unberechenbarer Zickzack-Kurs. Chaotische, sich ständig widersprechende Botschaften in Richtung Israel und Russland, da ist kein erkennbares Programm dahinter. Er scheint nicht zu wissen, was er wirklich will.“

Seine Medien-Kritik: „Trump teilt aus, um von seinem Regierungschaos abzulenken, das ist offensichtlich. Die beinharte Medienkritik trifft ihn aber nicht, damit kann er leben. Auch Jörg Haider hat sein ständiger Medienkrieg nicht geschadet, im Gegenteil. Er hat ihn stärker gemacht. Trumps-Anhänger wollen auch, dass er gegen Medien austeilt.“

»Streit mit Partei wird für ihn zum größten Problem«

Seine Mannschaft: „Fehlbesetzungen, teilweise Chaos. Aber: Es gibt in seinem Team bereits Leute, die ihm offen widersprechen. Wenn Trump über etwas stolpern wird, dann über seine eigene Partei. Die Bruchlinien zwischen ihm und den Republikanern sind schon jetzt klar erkennbar. Das könnte für Trump zum Bauchfleck werden.“ Karl Wendl

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